ROM, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Yili Group stellte auf der ersten globalen Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zum Thema „One Health in Agrifood Systems" ein in China ansässiges Modell für die Symbiose entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor. One Health zielt darauf ab, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen nachhaltig in Einklang zu bringen und zu optimieren, während „RENOFARM" eine im Jahr 2024 ins Leben gerufene, auf zehn Jahre angelegte globale Initiative der FAO ist. In seinem Vortrag im Rahmen der Sitzung „RENOFARM in Action" stellte Xu Ke, Vice President der Yili-Gruppe, drei Fallbeispiele vor, die veranschaulichen, wie sich gesunde Ökosysteme, Präzisionslandwirtschaft und gemeinsames Wachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Milchwirtschaft gegenseitig stärken können.
Durch Renaturierung die Wüste in eine Oase verwandeln
Im Banner Ar Horqin in der Inneren Mongolei, China, stellte die Bodendegradation einst eine anhaltende Herausforderung für die lokalen Hirten dar. XU Ke erklärte, Yili habe einen Ansatz zur Integration von Weidewirtschaft und Viehzucht entwickelt, der auf die lokalen Gegebenheiten und natürlichen Prozesse abgestimmt sei. Der Anbau von proteinreicher, tiefwurzelnder Luzerne trug zur Stabilisierung des Bodens bei und ermöglichte die Wiederherstellung von 55.000 Mu – das entspricht etwa 3.667 Hektar – degradierter Weideflächen. Die wiederhergestellte Landschaft fördert nun die Erholung des Ökosystems und liefert gleichzeitig hochwertiges Futter. So entsteht ein Kreislauf, in dem das Gras das Land regeneriert, das Land die Rinder ernährt und die Milchwirtschaft wiederum zum Ökosystem beiträgt.
Besseres Wohlergehen der Kühe, bessere Milchviehhaltung
In der Milchviehhaltung bleibt die Verbesserung des Tierschutzes durch wissenschaftlich fundiertes Management eine zentrale Priorität der Branche. Das Team der „Chilechuan Ecological Smart Farm" von Yili hat seine Technologien zur Gewährleistung der Gesundheit und des Wohlergehens der Kühe über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiterentwickelt. Eine automatisierte Temperaturregelung, eine IoT-gestützte Zustandsüberwachung und eine auf die jeweilige Wachstumsphase abgestimmte Präzisionsernährung tragen dazu bei, die Qualität der Rohmilch zu gewährleisten.
Yili wurde für seine Tierschutzmaßnahmen und seine Praktiken im Bereich der Präzisionslandwirtschaft bereits mehrfach mit dem „Contribution Award for Social Responsibility" der FAO ausgezeichnet. Im Jahr 2026 ernannte die FAO die „Chilechuan Ecological Smart Farm" zum „RENOFARM Farm 5Gs Pilot Champion".
Steigerung der Einkommen der Viehhalter, Teilhabe am Gewinn
Viehhalter in mehreren chinesischen Provinzen standen einst vor Herausforderungen wie geringen Milcherträgen, begrenzten technischen Kapazitäten und geringen Erträgen. Im Jahr 2014 richteten Yili und die FAO „Dairy Farmer Field Schools" ein, um regelmäßige, praxisorientierte Schulungen direkt auf den Höfen anzubieten. Experten von Yili unterstützen die Viehzüchter dabei, Gesundheitsrisiken bei den Kühen zu erkennen, die Futterrationen zu optimieren und maßgeschneiderte Pläne zur Modernisierung ihrer Betriebe zu entwickeln, gestützt durch finanzielle Mittel und technische Unterstützung.
In mehr als einem Jahrzehnt hat Yili 5.600.000 Viehzüchtern in der Inneren Mongolei dabei geholfen, ihr Einkommen zu steigern, während sich der Umfang der Milchviehhaltung mehr als verzehnfacht und die tägliche Milchproduktion verdoppelt hat.
„Wohlstand ist kein Solostück, sondern eine Symphonie", sagte Pan Gang, Chairman der Yili Group. Im Sinne des „One Health"-Konzepts wird Yili die Zusammenarbeit mit der FAO und Branchenpartnern weltweit vertiefen, um eine hochwertige Entwicklung im globalen Milchsektor und in den Agrar- und Ernährungssystemen voranzutreiben und so zur Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen beizutragen.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/yili-stellt-auf-der-globalen-fao-konferenz-chinas-modell-der-symbiose-in-der-gesamten-wertschopfungskette-der-milchwirtschaft-vor-302892075.html
Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.
Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.
Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.