Xinhua Silk Road: Anhui startet einen Wettbewerb für Innovation und Unternehmertum, um Talente aus der ganzen Welt für Wissenschaft und Technik zu gewinnen

22.05.2026

BEIJING, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Von Mai bis September 2026 wird in Hefei, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Anhui, ein Wettbewerb für Innovation und Unternehmertum stattfinden, der darauf abzielt, die Einführung globaler wissenschaftlich-technischer Talente und hochwertiger Innovations- und Unternehmerprojekte in die Grand Union of Innovation (GUi), das Innovationszentrum der Provinz, zu beschleunigen.

 

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Unter dem Motto „Go with Dream" werden im Rahmen des Global Tech Talents Innovation and Entrepreneurship Competition 2026 bis zum 31. Juli wissenschaftlich-technische Innovationsprojekte von Wissenschaftlern und Forschungsteams aus dem Ausland und von außerhalb der Provinz gesucht. Die Vorrunde des Wettbewerbs beginnt im August, die Endrunde im September.

Der Wettbewerb wurde im Einklang mit dem Industrieentwicklungsplan von Hefei konzipiert und umfasst drei Schienen: führende Industrien, aufstrebende Industrien und Zukunftsindustrien. Die einzureichenden Projekte sollten originale Innovationsleistungen der teilnehmenden Teams mit großem Marktpotenzial darstellen und gleichzeitig mit den Prioritäten der industriellen Entwicklung der Stadt übereinstimmen.

Die drei Tracks decken ein breites Spektrum von Spitzensektoren ab, darunter intelligente, vernetzte Fahrzeuge mit neuer Energie, Informationstechnologie der neuen Generation, neue Energie, Herstellung von High-End-Geräten, künstliche Intelligenz, Niedrigflugökonomie, kommerzielle Luft- und Raumfahrt, Quantentechnologie, Erforschung des Weltraums, Kernfusions- und Wasserstoffenergie sowie 6G-Technologie.

Der gemeinsam von GUiTEK Service Platform (Anhui Province) Co., Ltd. und dem Global Alumni Affairs of USTC Innovation Valley organisierte Wettbewerb vergibt erste, zweite und dritte Preise sowie lobende Erwähnungen für jeden Track mit einem Gesamtpreisgeld von 4,2 Millionen Yuan. Die Gewinnerteams, die ihre Projekte anmelden und innerhalb von neun Monaten nach Erhalt des Preises einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit in der GUi durchführen, haben Anspruch auf das Preisgeld.

Darüber hinaus werden die Organisatoren ein Anreizsystem „Dream Fund" in Höhe von 100 Millionen Yuan anbieten, um die herausragenden Projekte umfassend zu unterstützen. Förderfähige preisgekrönte Projekte erhalten bevorzugten Zugang zu spezieller Unterstützung durch GUi, kostenlose kurzfristige Unterbringung und bis zu sechs Monate Mietnachlass oder -befreiung für Arbeitsräume, Roadshow-Matching-Dienste mit Risikokapital- und Private-Equity-Fonds, Unterstützung bei der Vergabe von Start-up-Darlehen und szenariobasiertes Matchmaking mit führenden Unternehmen vor Ort.

Mit dem Wettbewerb wollen die Organisatoren ein neues Modell für die Einführung von Talenten erforschen, das „Wettbewerbserfahrung - kurzfristiger Übergang - langfristige Ansiedlung" vorsieht, um mehr Talente aus dem Bereich der Wissenschaft und Technik zur Ansiedlung in Hefei zu bewegen und gleichzeitig die Konzentration hochwertiger Innovationsressourcen im Bereich der Wissenschaft und Technik in der GUi zu beschleunigen.

Original link: https://en.imsilkroad.com/p/350666.html

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.