SHENZHEN, China, 28. September 2026 /PRNewswire/ -- TENNIIX, offizieller Sponsor der Billie Jean King Cup Finals 2026, stellte TENNIIX ULTRA MAX vor, einen Tennisroboter mit verkörperter KI, der gemeinsam von Shenzhen Enhanced Power Technology Co., Ltd. und LimX Dynamics entwickelt wurde. Die Vorführung verband fortschrittliche Tennisintelligenz mit robotischer Mobilität, um ein neues Modell des Sporttrainings zu erproben.
Auf dem Platz spielte ULTRA MAX der chinesischen Tennisspielerin Wang Qiang anspruchsvolle Topspin-Bälle sowie hohe Bälle mit großer Flugkurve tief ins Feld zu und variierte dabei die Platzierung, um sie über den Platz zu bewegen. Die anspruchsvollen Ballwechsel unterstrichen die Qualität der zugespielten Bälle sowie die Fähigkeit des Systems, anhaltenden Druck aufzubauen, sodass selbst eine Profispielerin ein anspruchsvolles Training absolvierte.
ULTRA MAX vereint das TENNIIX PRO AI Tennistrainingssystem mit der TRON 2 Mobilitätsplattform von LimX Dynamics. TENNIIX stellt Wahrnehmungs- und Entscheidungsfunktionen bereit, die ohne externe Sensorik auskommen. Das System verfolgt die Flugbahnen, den Spin und die Auftreffpunkte der Bälle, erfasst Position sowie Bewegung der Spieler und nimmt Trainingsanweisungen über intelligente Sprachinteraktion entgegen. Die adaptive KI passt die jeweils folgenden Ballzuspiele an die Qualität der zurückgespielten Bälle an und erzeugt abwechslungsreiche Ballfolgen, darunter schnelle Aufschläge, kurze Bälle, Bälle mit starkem Topspin und Slices.
LimX Dynamics steuert eine Roboterplattform mit Rädern und Beinen bei, die Bewegungen in alle Richtungen, Wendemanöver, schnelles Anhalten sowie eine stabile Positionierung ermöglicht. Die verstellbare Konstruktion ermöglicht Ballabgabehöhen von 1,2 bis 1,6 Metern und kombiniert Bewegung mit unterschiedlichen Höhen für ein dynamischeres Training.
Zusammen weisen diese Technologien den Weg von Übungen mit voreingestelltem Ballzuspiel hin zu einem reaktiven Training, das die Spieler bei Bewegung, Schlagauswahl und Konstanz fordert.
Das übergeordnete Ziel von TENNIIX ist es, die Vorteile der KI im Sportalltag greifbar zu machen. Indem das Unternehmen Herausforderungen wie die Suche nach einem verfügbaren, passenden Trainingspartner angeht, will es mehr Spielern Zugang zu einem motivierenden und anpassbaren Training verschaffen. Der künftige Einsatz von ULTRA MAX in Tennisclubs und -anlagen soll die Arbeit der Trainer ergänzen, die Trainingsmöglichkeiten erweitern sowie das Erlebnis auf dem Platz verbessern.
Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Shenzhen und greifen auf das dortige Ökosystem in den Bereichen Robotik sowie Ingenieurwesen zurück. ULTRA MAX soll außerdem im Rahmen der Treffen der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) vorgestellt werden und zeigen, wie verkörperte KI den Schritt von Technologiedemonstrationen hin zu praktischen Anwendungen im Sport vollziehen kann.

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.