WASHINGTON, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Sultan von Afar, Ahmed Alimirah, ruft die internationale Gemeinschaft ( ) dazu auf, den Aufruf der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union zur Deeskalation sowie zu Gesprächen zur Förderung des Friedens in der äthiopischen Heimat der Afar zu unterstützen. Eine Erklärung mit dem Titel „: Dies ist nicht unser Krieg " beschreibt die Notlage des Volkes der Afar, einer der am stärksten benachteiligten und wirtschaftlich vernachlässigten ethnischen Gruppen in Äthiopien. Darin wird ein Ende des Konflikts in der Region gefordert.

„Die Afar haben wiederholt den Preis für Kriege bezahlt, die wir nicht begonnen haben", hieß es in der Erklärung. „Heute, da in der Region Afar erneut Kämpfe ausbrechen, steht unser Volk vor einer weiteren Katastrophe: „Verlassene Häuser, verlorenes Vieh, vorzeitig beendete Leben und eine weitere Generation, die vom Krieg gezeichnet ist."
Während um sie herum der Krieg tobt, leiden die Afar unter einer „ n" Vertreibung, eingeschränktem Zugang zu Nothilfe und unterbrochenen Kommunikationsverbindungen. Im vergangenen Jahr wurden 11 Afar in Siyaru, einem abgelegenen Dorf nahe der Grenze zwischen Äthiopien und Dschibuti, bei einem Drohnenangriff aus Dschibuti getötet, der nach deren Angaben gegen rebellische Terroristen der „Front für die Wiederherstellung von Einheit und Demokratie" (FRUD) gerichtet war. Untersuchungen ergaben, dassder Luftangriff knapp jenseits der äthiopischen Grenze in zivilem Gebiet einschlug und dabei Frauen, Kinder und ältere Menschen in einer Gemeinde tötete, die ohnehin schon ums Überleben kämpfte. Ahmed Alimirah war die einzige Stimme in „ ", die die Luftangriffe verurteilte.
Heute bewohnen die Afar Gebiete im Korridor „ " zwischen Addis Abeba und Dschibuti, über den mehr als 95 Prozent des Handelsvolumens des Landes abgewickelt werden. Die Bedeutung der Region hat das Heimatgebiet der Afar nun zu einem Schauplatz von Stellvertreterkriegen gemacht.
Das Sultanat wird Gespräche mit der „ " der Vereinten Nationen und der „ " der Afrikanischen Union aufnehmen, um den Konflikt durch Dialog zu entschärfen.
„Die Afar haben ihre Heimat im Laufe der Geschichte verteidigt und sich für den Schutz Äthiopiens aufgeopfert, lange bevor es die heutigen Regierungen, politischen Parteien und bewaffneten Bewegungen gab", heißt es in der Erklärung. „Dieser Krieg muss durch Dialog beigelegt werden. Wir unterstützen den Aufruf der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union zu einer sofortigen Deeskalation und zu Gesprächen. „Der Weg des Friedens durch einen echten en Dialog und die Achtung der Souveränität Äthiopiens muss weiterverfolgt werden."
Um die Erklärung „Das ist nicht unser Krieg" ( ) zu lesen, klicken Sie hier:. Weitere Informationen zur humanitären Krise in der Region Afar ( ) finden Sie unter. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an oder office@afarsultanate.org.
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Abdullah Alimirah
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.