PORTO, Portugal, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Sonae (Euronext Lissabon: SON), ein in Portugal ansässiger multinationaler Konzern, der ein breit gefächertes Portfolio an Unternehmen in den Bereichen Einzelhandel, Immobilien, Telekommunikation, Technologie und Innovation verwaltet, erzielte im Jahr 2025 einen Rekordumsatz von 11,4 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 14,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung spiegelt das solide Wachstum des Einzelhandelsgeschäfts sowie die Investitionen in Akquisitionen in den letzten zwei Jahren wider.
Aufgrund des Wachstums der Gruppe, erheblicher Effizienzsteigerungen im operativen Geschäft und Investitionen in den Ausbau ihres globalen Portfolios erreichte das bereinigte EBITDA 1,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 23,6 % gegenüber 2024 entspricht; das Gesamt-EBITDA stieg um 17,6 % auf 1,2 Milliarden Euro, und das den Aktionären zurechenbare Nettoergebnis stieg um 11 % auf 247 Millionen Euro. Der Aktienkurs von Sonae entwickelte sich sehr positiv und stieg im Jahr 2025 um 76 %.
Cláudia Azevedo, CEO von Sonae, erklärt: „Wir sind von der Stärke unseres Portfolios überzeugt, das für eine langfristige Wertschöpfung gut aufgestellt ist. Es ist sowohl geografisch als auch branchenübergreifend ausgewogen, wobei alle Geschäftsbereiche über relevante Marktpositionen und starke Wertversprechen verfügen und von der Präsenz in Märkten mit soliden strukturellen Wachstumsfaktoren profitieren. Wir blicken zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft."
Im Einzelhandel nehmen die Marken der Sonae-Gruppe in ihren jeweiligen Segmenten auf mehreren europäischen Märkten eine führende Position ein. Sie betreiben ein Netz von mehr als 2.500 eigenen Filialen, wobei im vergangenen Jahr 128 neue Filialen eröffnet wurden. Im Lebensmitteleinzelhandel ist MC in Portugal mit der Marke Continente Marktführer und betreibt Hypermärkte, Supermärkte sowie Convenience-Formate.
Im Bereich Gesundheit und Schönheit ist die Gruppe in Spanien mit Druni und Arenal – einem 50:50-Joint-Venture zwischen MC und der Familie Casp – sowie in Portugal mit Wells marktführend. Im Elektronikfachhandel gehört Sonae die Kette Worten, die in Portugal Marktführer ist und neben Spanien auch in mehreren anderen Ländern über ihr Service- und Reparaturunternehmen iServices vertreten ist. Im Modeeinzelhandel besitzt die Gruppe „Salsa", einen Denim-Spezialisten, der in rund 50 Ländern vertreten ist.
Im Bereich Haustierpflege ist Musti in sieben Regionen tätig und Marktführer in den nordischen und baltischen Ländern.
Über Sierra ist Sonae zudem weltweit im Immobiliensektor aktiv und entwickelt und verwaltet Einkaufszentren sowie Immobilienprojekte, unter anderem im Büro- und Wohnsegment. Sierra unterhält zudem eine Partnerschaft mit Bankinter zur Verwaltung von ORES, einem Fonds, der in Immobilienobjekte auf der Iberischen Halbinsel investiert. Darüber hinaus gehört Sierra zur Muttergesellschaft von ALLOS, dem führenden Betreiber von Einkaufszentren in Lateinamerika. Im Oktober übernahm Sierra den Geschäftsbereich Immobilienmanagement von Unibail-Rodamco-Westfield und wurde damit zum zweitgrößten externen Einkaufszentrumsbetreiber in Deutschland.
Über ihre Tochtergesellschaft Bright Pixel hält die Gruppe zudem Beteiligungen an Technologieunternehmen, die in Firmen und Start-ups investieren, welche Lösungen für die Bereiche Einzelhandel, Telekommunikation und Cybersicherheit anbieten.
Über seine Tochtergesellschaft Sparkfood ist Sonae zudem im Bereich der Lieferung von natürlichen Extrakten und Wirkstoffen für die Human-, Tier- und Pflanzenpflege tätig.
Weitere Informationen finden Sie unter www.sonae.pt.
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.