Senken unterzeichnet mehrjährigen Abnahmevertrag für technologie- und naturbasierte CO₂-Entfernung mit der Lufthansa Group, Europas größter Airline-Gruppe

21.05.2026

Der Vertrag umfasst Direct Air Capture (Deep Sky, Kanada), industrielle Pflanzenkohle (Exomad Green, Bolivien) und regenerative Landwirtschaft (Klim, Deutschland), kuratiert über Senkens Sustainability Integrity Index mit mehr als 600 Datenpunkten.

BERLIN, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Senken gibt einen mehrjährigen Abnahmevertrag für CO₂-Entfernung mit der Lufthansa Group bekannt, Europas größter Airline-Gruppe. Der Vertrag deckt drei Methoden auf drei Kontinenten ab und fließt in das neu erweiterte Klimaschutzportfolio der Lufthansa Group ein, in dem permanente CO₂-Entfernung nun rund 20 Prozent ausmacht, eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.

Projekte:

Deep Sky (Direct Air Capture, Kanada): technische, geologisch permanente CO₂-Entfernung aus der Atmosphäre.

Exomad Green (Industrielle Pflanzenkohle, Bolivien): langfristige Kohlenstoffbindung in stabiler Pflanzenkohle aus nachhaltig gewonnenen Forstrestholzbeständen, mit früheren Abnahmen durch Microsoft und Swiss Re.

Klim (Regenerative Landwirtschaft, Deutschland): CO₂-Entfernung auf europäischen Agrarflächen.

Der Wandel hinter dem Vertrag

Die Lufthansa Group hat den Anteil von Projekten zur permanenten CO₂-Entfernung verdoppelt, darunter industrielle Pflanzenkohle und Direct Air Capture and Storage (DACCS), und den Anteil von Vermeidungszertifikaten reduziert. DACCS gilt dabei als erklärte strategische Priorität. Die Kundenbeiträge im 14-Projekte-Portfolio überstiegen 2025 710.000 Tonnen CO₂, rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Lufthansa Group veröffentlicht als eine der ersten europäischen Airline-Gruppen ihr vollständiges Projektportfolio.

Warum Senken

Senken übernimmt im Portfolio der Lufthansa Group eine besondere Rolle als Kurator mehrerer Methoden. Jedes von Senken beschaffte Zertifikat wird über den Sustainability Integrity Index (SII) geprüft, Senkens eigenes Bewertungsverfahren mit mehr als 600 Datenpunkten zu Projektgrundlagen, Klimawirkung, zusätzlichen Co-Benefits, Berichtsprozess und Konformität mit ICVCM, CSRD und SBTi. Weniger als fünf Prozent aller CO₂-Projekte bestehen die SII-Prüfung.

„Die Luftfahrt ist einer der anspruchsvollsten Sektoren für Klimaschutzintegrität, und die Lufthansa Group gehört zu den ersten europäischen Airline-Gruppen, die darauf mit vollständiger Transparenz reagieren, den Anteil permanenter Entfernungen verdoppeln und technische mit naturbasierten Lösungen im Sinne der Oxford Principles kombinieren. Wir sind stolz darauf, drei unterschiedliche Methoden zu diesem Portfolio beizutragen." — Adrian Wons, CEO, Senken

Über Senken

Senken ist ein Beschaffungspartner für CO₂-Zertifikate hoher Integrität und liefert die Nachweise, mit denen Unternehmen sie gegenüber Wirtschaftsprüfern, Vorständen und Medien belegen können. Über den Sustainability Integrity Index prüft Senken jedes Zertifikat anhand von mehr als 600 Datenpunkten, lehnt 95 Prozent der Marktprojekte ab und stellt prüffähige Dokumentation bereit. Zu den Kunden zählen große europäische Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Vodafone und die DZ Bank.

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Kontakt: Katya Pranitskaya, katya@senken.io 

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Oberleitungsdefekt bei Bardowick bringt ICE-Verkehr durcheinander

04.05.2026

Ein gerissener Fahrdraht hat am Mittag den Bahnverkehr im Norden Deutschlands erheblich beeinträchtigt. Nahe Bardowick bei Lüneburg prallte ein ICE auf dem Weg von Hamburg nach München gegen eine herunterhängende Oberleitung. In dem betroffenen Zug, dem ICE 589, sitzen nach Angaben der Bundespolizei rund 460 Reisende fest. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Nach ersten Ermittlungen bemerkte der Lokführer etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick auf Höhe der Straße Witwenkamp, dass die Oberleitung in den Fahrbereich ragte, und leitete umgehend eine Vollbremsung ein. Da die Oberleitung unter einer Spannung von etwa 15.000 Volt steht, besteht nach Einschätzung einer Sprecherin der Deutschen Bahn potenziell Lebensgefahr im unmittelbaren Bereich des Schadens. Die Passagiere sollen über einen anderen Zug evakuiert werden; wie lange dies dauern wird, ist laut Bundespolizei noch unklar.

Der Vorfall führt im Fernverkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Achse zu erheblichen Störungen. Züge zwischen Hamburg und Berlin werden aktuell über Hannover umgeleitet, was zu längeren Fahrzeiten und Verspätungen führt. Auch der Regionalverkehr ist betroffen: Die Metronom-Linien RE3 und RB31 verzeichnen auf der Strecke Hamburg–Lüneburg–Uelzen massive Verspätungen und Teilausfälle. Zur Entlastung wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Ursache für den Oberleitungsschaden ist bislang ungeklärt. Spezialteams der Bahn und Einsatzkräfte der Bundespolizei sind vor Ort, um die Lage zu sichern und die Evakuierung der Fahrgäste vorzubereiten. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren und mehr Zeit für ihre Verbindungen einzuplanen.