SHANGHAI, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Auf der LASER World of PHOTONICS CHINA 2026 stellte Raytron den OHLE6081 vor, den weltweit ersten ungekühlten Infrarotdetektor der zweiten Generation, der auf der SWLP-Technologie (Wafer-Level-Packaging) basiert. Der OHLE6081 stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Infrarotbildgebung dar und macht leistungsstarke Infrarotdetektoren kompakter, besser herstellbar und kostengünstiger. Mit einem Pixelabstand von 8 μm, einer Auflösung von 640 × 512 und einer ultrakompakten Bauform von 11,2 × 11,2 mm ist der Infrarotdetektor für die nahtlose Integration und für Anwendungen wie kommerzielle Drohnen, industrielle Thermografie, Nachtsicht im Außenbereich und Fahrerassistenzsysteme (ADAS) konzipiert und treibt damit die nächste Generation kompakter, stromsparender und skalierbarer Infrarot-Kerne voran.

Drei wichtige Trends, die die Infrarotindustrie verändern
Erstens ist ein deutlicher Trend hin zu miniaturisierten Endgeräten zu beobachten. Anwendungen wie Hand-Wärmebildkameras, tragbare Geräte und kommerzielle Drohnen stellen zunehmend strengere Anforderungen an Größe, Gewicht und Leistungsaufnahme (SWaP). Zweitens wird eine kosteneffiziente Fertigung immer wichtiger, da herkömmliche Detektoren Reinraumumgebungen der Klasse 100 sowie komplexe Integrationsprozesse erfordern, was die Skalierbarkeit einschränkt. Drittens steigen die Leistungserwartungen weiter an: Die Auflösung von 640 × 512 etabliert sich als gängiger Standard, während gleichzeitig höhere Anforderungen an den Temperaturmessbereich und die Bildqualität gestellt werden.
Vier wesentliche Vorteile der OHLE 6081 für die OEM-Integration
Das 8-μm-Pixel-Design der nächsten Generation bietet bei gleicher Größe eine höhere Auflösung und eine verbesserte Detailwiedergabe und optimiert gleichzeitig Größe, Gewicht und Leistung sowie die Kosten, was die Systemintegration erleichtert.
Die SWLP-Zweischichtverpackung ermöglicht die Montage in Standardumgebungen, ohne dass Reinraumanlagen erforderlich sind. Da es mit SMT-Prozessen kompatibel ist, eignet es sich für die Massenproduktion und reduziert die Modulgröße im Vergleich zu herkömmlichen thermischen Detektoren im Keramikgehäuse mit den Abmessungen 640 × 512 um etwa 74 %, was zu einer erheblichen Kostensenkung und einer Verkürzung der Lieferzeiten führt.
Der auf einem VOx-Sensor basierende OHLE 6081 erreicht einen NETD-Wert von < 50 mK und liefert hochwertige, rauscharme Bilder für eine präzise Zielerfassung.
Der Detektor deckt einen Temperaturbereich von -40 °C bis 800 °C ab und zeichnet sich durch eine ultrakompakte Bauform von 11,2 × 11,2 mm, ein Gewicht von unter 1 g sowie eine Leistungsaufnahme von unter 120 mW aus, wodurch er sich in handelsübliche Drohnen, Handgeräte, Automobil- und Industriesysteme integrieren lässt.
Informationen zu Raytron
Raytron ist ein führender Anbieter von Wärmebildlösungen und Entwickler der weltweit ersten 8-μm- und 6-μm-Infrarotdetektorchips. Das Unternehmen treibt weiterhin Innovationen in den Bereichen Infrarotdetektoren, Module, Kameras und industrielle Lösungen voran und schafft durch technologischen Fortschritt einen Mehrwert für seine Kunden.
Für OEM-Partnerschaften oder Massenanfragen:
E-Mail: sales@raytrontek.com
Website: https://en.raytrontek.com
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.