Precisely stellt eine neue einheitliche Datenmanagement-Plattform vor, die Unternehmensdaten KI-tauglich macht

06.10.2026

Die auf einer gemeinsamen Metadaten- und semantischen Basis entwickelte Precisely Platform macht Daten in der gesamten Datenlandschaft eines Unternehmens zugänglich, hochwertig, Governance-konform und angereichert.

BURLINGTON, Massachusetts, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein führender Anbieter von ganzheitlichem Datenmanagement (Unified Data Management) für KI-taugliche Daten, hat heute die Precisely Platform vorgestellt, eine einheitliche Datenmanagement-Plattform, die darauf ausgelegt ist, Unternehmensdaten KI-tauglich zu machen. Die auf einer gemeinsamen Metadaten- und semantischen Basis entwickelte Plattform bietet Funktionen für Datenintegration, Datenqualität, Data Governance, Location Intelligence, Master Data Management und Kundenkommunikation und schafft damit die verlässliche Datengrundlage, die KI benötigt. 

Precisely is the global leader in data integrity, providing accuracy, consistency, and context in data for 12,000 customers in more than 100 countries, including 93 of the Fortune 100.

Unternehmensdaten verteilen sich auf Cloud-Umgebungen und Data Lakehouses, On-Premises-Systeme sowie etablierte Plattformen wie Mainframe und SAP. Jahrelang bewältigten Unternehmen diese Komplexität mithilfe eines Flickenteppichs aus Einzellösungen und verließen sich dabei auf Analysen und menschliches Urteilsvermögen, um Inkonsistenzen abzugleichen. KI verändert diese Gleichung. Wenn einzelne Lösungen um KI-Funktionen erweitert werden, arbeiten diese mit fragmentierten, uneinheitlich verwalteten Daten. Lücken, die bisher manuell erkannt und geschlossen wurden, fließen nun in KI ein und werden Teil autonomer Entscheidungen, die in großem Maßstab getroffen werden – oft bevor jemand eingreifen kann. 

Die Precisely Platform schließt diese Lücken und bietet einen einheitlichen Ansatz, um Daten dort zu verwalten und zu verbessern, wo sie liegen, ohne dass eine Migration in ein einziges Daten-Ökosystem erforderlich ist. Ihre integrierten Datenmanagement-Funktionen nutzen gemeinsame Services für Semantik, Data Cataloging, Observability, Data Pipelines, Workflows und KI-Management. Eingebettete KI, einschließlich KI-generierter Qualitätsregeln, intelligentem Matching und Empfehlungen zur Datenanreicherung, hilft Teams dabei, Aufgaben zu automatisieren, für die bisher Spezialwissen erforderlich war. Unternehmen erhalten so eine einheitliche Grundlage für vertrauenswürdige KI und fundierte Geschäftsentscheidungen. 

„Der Druck, KI produktiv einzusetzen, wächst. Viele Unternehmen kämpfen jedoch weiterhin mit fragmentierten Datenumgebungen, uneinheitlicher Governance und mangelnder Transparenz", sagte Stewart Bond, Vice President, Data Intelligence and Integration Software bei IDC. „Der Trend zu Unified-Data-Intelligence-Plattformen spiegelt den Bedarf wider, Datenintegration, Datenqualität und Governance in einem einzigen Angebot zusammenzuführen. Unternehmen, die diese Grundlage schaffen, sind besser aufgestellt, um ihre KI-Initiativen erfolgreich zu skalieren." 

Vertrauen, das sich messen lässt 

Die meisten Unternehmen behaupten, ihre Daten seien vertrauenswürdig, doch nur wenige können dies belegen. Die Precisely Platform hilft dabei, KI-Tauglichkeit in messbare Nachweise zu übersetzen, indem sie Daten direkt in der Pipeline profiliert, validiert, standardisiert, abgleicht und miteinander abstimmt. Sie unterstützt außerdem dabei, Governance-Richtlinien durchzusetzen, Geschäftsterminologie zu definieren und die Data Lineage über den gesamten Lebenszyklus der Daten nachzuverfolgen. Jedes Data Asset kann mit Scores für Datenqualität und Governance versehen werden. So erhalten Führungskräfte messbare Nachweise darüber, welche Daten einsatzbereit sind und wo weiterhin Risiken bestehen. 

„Agenten hinterfragen die ihnen bereitgestellten Daten nicht. Sie handeln auf ihrer Grundlage in großem Maßstab und weitaus schneller, als Menschen Fehler erkennen und korrigieren können. Die Herausforderung besteht darin zu wissen, welche Daten verwendet werden, ob sie für den jeweiligen Zweck geeignet sind und ob die richtige Governance und Verantwortlichkeit vorhanden sind", sagte Matt Waxman, Chief Product Officer bei Precisely. „Die Precisely Platform bietet Führungskräften die Transparenz und die Nachweise, die sie benötigen, um KI verantwortungsvoll zu skalieren – und das mit der Gewissheit, dies auch belegen zu können." 

Kontext, auf den KI reagieren kann 

Da jede Funktion der Precisely Platform denselben Metadaten- und semantischen Kontext nutzt und zu diesem beiträgt, können Unternehmen Regeln, Definitionen und Richtlinien einmalig festlegen und konsistent anwenden. 

Integrierte Datenanreicherung und Location Intelligence sind besondere Stärken der Precisely Platform. Sie bietet Hunderte vorab verknüpfte Datensätze mit Standort- und Unternehmensattributen. Adressverifizierung und Geokodierung validieren, bereinigen und standardisieren Adressen und weisen jedem Datensatz Koordinaten zu. Mit räumlichen Analysen lassen sich Muster, Trends und Zusammenhänge zwischen standortbezogenen Datensätzen erkennen und visualisieren. Zusammen schaffen diese Funktionen ein vernetztes, maschinenlesbares Modell der Welt, das KI nutzen kann, um fundiertere Entscheidungen zu treffen und effektiver zu handeln. 

Erweiterte Konnektivität mit dem Gio™-KI-Assistenten und neuen MCPs 

Über Gio™, den KI-Assistenten der Precisely Platform, sowie über APIs, SDKs und ein Command-Line-Interface können Teams die Funktionen der Plattform direkt in den Tools, Workflows und KI-Modellen nutzen, die sie bereits einsetzen, ohne ihre Arbeitsweise ändern zu müssen. Neue Model Context Protocol (MCP)-Server, die ebenfalls heute angekündigt wurden, erweitern die Konnektivität auf mehrere Produkte aus dem Precisely-Portfolio. Dadurch können Teams die Precisely Platform und ihre bestehenden Precisely-Investitionen direkt mit MCP-kompatiblen KI-Clients wie Claude, Microsoft Copilot und ChatGPT verbinden. 

Die Precisely Platform befindet sich derzeit in der Preview-Phase und wird Anfang 2027 allgemein verfügbar sein. Weitere Informationen zur Precisely Platform und zu Precisely AI Studio, der neu veröffentlichten kuratierten Sammlung vorgefertigter Apps, Agents und Skills, die Entwicklern zeigt, was sie mit KI-tauglichen Daten erstellen können, finden Sie unter www.precisely.com/platform. Außerdem können Sie sich für das virtuelle Event „Precisely Now: Where Data Meets AI" am 8. Oktober registrieren. 

Über Precisely 

Precisely ist ein führender Anbieter von ganzheitlichem Datenmanagement (Unified Data Management) und liefert die KI-tauglichen Daten, die Unternehmen benötigen, um KI mit Zuversicht zu skalieren. Die Precisely Platform vereint ein breites Spektrum an Data-Management-Funktionen auf einer gemeinsamen Metadaten- und semantischen Basis: Datenintegration, Datenqualität, Data Governance, Location Intelligence, Master Data Management und Kundenkommunikation. Die Plattform bietet zudem integrierte Funktionen zur Datenanreicherung und lässt sich über die gesamte Datenlandschaft hinweg einsetzen – von klassischen Business-Systemen über moderne Cloud-Plattformen bis zu den darauf aufsetzenden KI-Systemen. Dadurch können Unternehmen ihre Daten dort verwalten, wo sie liegen, anstatt sie in ein einzelnes Daten-Ökosystem migrieren zu müssen. Mehr als 12.000 Unternehmen in über 100 Ländern, darunter 92 % der Fortune 500, vertrauen auf Precisely. Weitere Informationen finden Sie unter www.precisely.com/de. 

© 2026 Precisely Software Incorporated und/oder seine verbundenen Unternehmen. Die hierin enthaltenen Informationen sind Eigentum von Precisely Software Incorporated und/oder seinen Lizenzgebern, stellen keine Einladung oder ein Angebot dar und dürfen nicht für Wettbewerbsanalysen, die Entwicklung eines Konkurrenzprodukts oder anderweitig ohne schriftliche Genehmigung vervielfältigt werden. Verweise auf künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder generative KI beschreiben aktuelle oder geplante Funktionen und stellen keine Zusage hinsichtlich der regionalen oder zukünftigen Verfügbarkeit, Funktionalität oder Leistung dar. KI-Funktionen sind von Natur aus probabilistisch; Ergebnisse können ungenau, unvollständig oder für einen bestimmten Zweck ungeeignet sein und sollten von einer qualifizierten Person überprüft werden, bevor sie als Grundlage für Entscheidungen oder andere Maßnahmen verwendet werden. KI-Funktionen und deren Ergebnisse werden ohne Zusicherungen oder Gewährleistungen jeglicher Art „AS IS" bereitgestellt, einschließlich hinsichtlich Genauigkeit, Vollständigkeit, Nichtverletzung von Rechten Dritter oder Eignung für einen bestimmten Zweck. Kunden sind allein für die Nutzung von KI-Funktionen und deren Ergebnissen, die von ihnen übermittelten Daten, alle Entscheidungen, die auf Grundlage eines Ergebnisses getroffen werden, sowie für die Einhaltung aller für ihre Nutzung von künstlicher Intelligenz geltenden Gesetze und Vorschriften verantwortlich, einschließlich Datenschutz- und branchenspezifischer Anforderungen sowie erforderlicher Einwilligungen, Hinweise, Offenlegungen oder Genehmigungen. Diese Pressemitteilung stellt keine Rechts-, Regulierungs-, Finanz-, Medizin- oder sonstige professionelle Beratung dar. Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Funktionen von Precisely im Bereich künstliche Intelligenz, geplanten Funktionen und erwarteten Vorteilen. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen und Annahmen, stellen keine Garantie für zukünftige Leistungen dar und unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich abweichen. Precisely übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter Aussagen, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen. „Precisely" ist eine eingetragene Marke. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. 

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Historischer Machtwechsel in Magdeburg: AfD vor erstmaliger Übernahme des Landtagspräsidiums

08.10.2026

Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.

Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.

Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.

Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.