Precisely erweitert KI-gestützte Funktionen für die Kundenkommunikation in EngageOne™ RapidCX

24.09.2026

Neue Version führt drei integrierte KI-Agenten und eine intelligente Archivsuche ein, damit Unternehmen Kundenkommunikation effizienter erstellen, prüfen, schützen und abrufen können

BURLINGTON, Mass., 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein weltweit führender Anbieter für Datenintegrität, hat heute die Herbstversion 2026 von EngageOne™ RapidCX vorgestellt. Die neue Version umfasst drei integrierte KI-Agenten sowie eine intelligente Archivsuche. Damit können Fachabteilungen in Unternehmen Vorlagen schneller erstellen, Kundendaten in Echtzeit vor dem Versand maskieren und archivierte Dokumente schneller finden. So lassen sich auch Anforderungen im Kundenservice sowie bei Audits und Compliance-Prüfungen besser erfüllen. EngageOne™ RapidCX ist die Plattform für die Kundenkommunikation der Wahl und vereint eine breite Palette integrierter KI-Funktionen in einer einzigen Umgebung.

Precisely is the global leader in data integrity, providing accuracy, consistency, and context in data for 12,000 customers in more than 100 countries, including 93 of the Fortune 100.

Die Fachabteilungen stehen zunehmend unter Druck, Inhalte zu erstellen, die den Compliance-Vorgaben ihrer Organisationen entsprechen und gleichzeitig den Markenrichtlinien gerecht werden. Besonders ausgeprägt ist dieser Druck in stark regulierten Branchen wie Banken und Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Energieversorgung und Telekommunikation. Unternehmen müssen hier Effizienz, Compliance und Kundenerlebnis gleichermaßen im Blick behalten. Die Entwicklung spezieller Vorlagen, langwierige Prüfprozesse, Compliance-Anforderungen und aufwendige Suchen in Archiven können die Produktion erheblich verlangsamen. Gleichzeitig setzen immer mehr Unternehmen KI in ihren Customer-Engagement-Prozessen ein. Sie benötigen daher Lösungen, die die Produktivität steigern, ohne dabei Kontrolle und Aufsicht aus der Hand zu geben.

EngageOne™ RapidCX richtet sich gezielt an regulierte Branchen, in denen compliance-konforme Kundenkommunikation eine besondere Herausforderung darstellt. Die Herbstversion 2026 führt neue KI-Funktionen ein, die dabei helfen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Kontrolle zu gewährleisten:

  • Kommunikations-Builder-Agent: Erstellt anhand von Eingaben in natürlicher Sprache Kommunikationsvorlagen, die den festgelegten Markenrichtlinien entsprechen. Dadurch können Teams Inhalte schneller erstellen und gleichzeitig die Governance- und Markenstandards der Organisation einhalten.
  • Compliance-Risiko-Scoring-Agent: Unterstützt die Prüfung von Kommunikation, indem kundenspezifische Compliance-Richtlinien und Geschäftsregeln angewendet werden, bevor die Kommunikation versendet wird. Dabei werden Inhalte identifiziert, die möglicherweise einer zusätzlichen Prüfung bedürfen. Ein robuster Audit-Trail unterstützt Teams dabei, ihre Compliance-Aktivitäten gezielt zu priorisieren. Die Prüfungen lassen sich an die Richtlinien und geschäftlichen Anforderungen einer Organisation anpassen und bei deren Weiterentwicklung aktualisieren.
  • PII-Masking-Insight-Agent: Unterstützt dabei, Daten zu erkennen und zu maskieren, die gemäß kundenspezifischen Anforderungen als personenbezogene Daten (PII) einzustufen sein können. Der Agent gibt Vorschläge für Daten, die vor dem Versand möglicherweise maskiert werden sollten. Kunden können die vorgeschlagene Maskierung prüfen und an ihre spezifischen Anforderungen und die jeweils geltenden Rechtsordnungen anpassen. Verbindliche Workflows zur Bearbeitung sowie eine lückenlose Protokollierung tragen dazu bei, das Risiko einer versehentlichen Offenlegung von Kundendaten zu reduzieren.
  • Intelligente Archivsuche: Ermöglicht eine Suche in natürlicher Sprache sowie eine unscharfe und semantische Suche über archivierte Kommunikation. Nutzer können relevante Dokumente dadurch schnell finden, ohne auf exakte Dateinamen oder Metadaten angewiesen zu sein. Der schnellere Zugriff auf archivierte Kommunikation ermöglicht einen reaktionsschnelleren Kundenservice und unterstützt Unternehmen dabei, Audit- und Compliance-Anfragen schneller und präziser zu bearbeiten.

„Unternehmen möchten KI für ihre Kundenkommunikation einsetzen, ohne dabei Abstriche bei Governance und Kontrolle zu machen", sagt Allan Christian, Senior Vice President und General Manager, Engage, Precisely. „Mit den neuen KI-gestützten Funktionen von EngageOne™ RapidCX entwickeln wir die Plattform gezielt weiter, damit Unternehmen in regulierten Branchen KI effizienter in ihre täglichen Kommunikationsprozesse integrieren können – und dabei die notwendige Kontrolle, Konsistenz und Transparenz behalten."

Die Herbstversion 2026 ist ein weiterer Baustein der KI-Strategie von Precisely. Mit MCP-fähigen Integrationen verknüpft EngageOne™ RapidCX Kommunikationsprozesse nahtlos mit validierten Unternehmensdaten und erschließt so neue Potenziale für die Automatisierung.

Precisely EngageOne™ RapidCX ist die durchgängige Plattform, mit der Unternehmen compliance-konforme Kundenkommunikation in Echtzeit erstellen, steuern, versenden und archivieren. Weitere Informationen zu EngageOne™ RapidCX und zur Herbstversion 2026 finden Sie auf der Website von Precisely precisely.com/engageone.

Über Engage

Precisely Engage ermöglicht es regulierten Unternehmen, präzise und personalisierte Omnichannel-Kommunikation bereitzustellen, die ihren Compliance-Anforderungen entspricht – unabhängig von Volumen und Skalierung. Die EngageOne™-Software deckt den gesamten Lebenszyklus der Kundenkommunikation ab. Sie hilft Unternehmen dabei, Systeme zu konsolidieren, die Markteinführungszeit zu verkürzen und die Verantwortung für die Kommunikation von der IT auf die Fachbereiche zu verlagern. EngageOne™ RapidCX ist die cloudnative Plattform mit integrierten KI-Agenten für eine schnelle und regelkonforme Kommunikation. In Kombination mit dem Datenintegritätsportfolio von Precisely greift EngageOne™ RapidCX auf leistungsstarke Funktionen für Datenqualität, Anreicherung und Validierung zurück. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Precisely http://www.precisely.com/engage 

Über Precisely

Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Datenintegrität stellt Precisely sicher, dass Daten präzise, konsistent und kontextbezogen sind. Das Portfolio, rund um die Precisely Data Integrity Suite, vereint Software, Daten und datenstrategische Beratungsleistungen. Diese einzigartige Kombination ebnet Unternehmen den Weg zu Agentic-Ready Data: Daten auf höchstem Qualitätsniveau, die für KI-, Automatisierungs- und Analyseprojekte in der gesamten Organisation integriert, regelkonform verwaltet und angereichert bereitstehen. Über 12.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern weltweit, darunter 95 der Fortune 100, vertrauen Precisely beim Betrieb ihrer komplexen, regulierten und geschäftskritischen Datenumgebungen. Erfahren Sie mehr unter www.precisely.com/de 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.