Nuritas ernennt ehemaligen Unilever North America President Kees Kruythoff zum Chairman of the Board

10.09.2026

Der seit 30 Jahren in der Branche tätige Experte bringt seine Fachkenntnisse in den Bereichen globale Skalierung und Kommerzialisierung in das führende Biotech-Unternehmen Nuritas ein.

DUBLIN, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Nuritas, ein weltweit führendes Unternehmen in der Erforschung bioaktiver Peptide, gab heute die Ernennung von Kees Kruythoff zum Vorsitzenden seines Verwaltungsrats bekannt. Das ehemalige Mitglied des Unilever-Vorstands wechselt zu Nuritas zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der Mission des Unternehmens, alltägliche Lebensmittel in klinisch erprobte, gesündere Zutaten zu verwandeln und damit eine neue Ära einzuläuten, in der Ernährung die menschliche Gesundheit in großem Maßstab aktiv verbessert.

Kruythoff verfügt über fast drei Jahrzehnte internationale Führungserfahrung bei Unilever, wo er Geschäftsbereiche mit einem Umsatz zwischen 200 Millionen Euro und 12 Milliarden Euro aufgebaut und geleitet hat. Zu seinen Aufgaben gehörten die Position des President of Unilever North America, President des weltweiten Geschäftsbereichs „Home Care" des Unternehmens sowie des Vorstandsvorsitzenden der Unternehmensniederlassungen in Brasilien und Südafrika. Er war in ganz Europa, Afrika, Asien, Lateinamerika und den USA tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung darin, Innovationen durch globale Verbrauchermarken und geschäftliche Partnerschaften zu skalieren.

Nuritas liefert klinisch erprobte Peptidwirkstoffe, die weltweit führende Produkte im Bereich der Ernährung und des Wohlbefindens für Verbraucher bereichern. Die firmeneigene Forschungsplattform „Magnifier NπΦ" analysiert naturbasierte, nicht-synthetische Proteine, um hochwirksame Peptide zu identifizieren, die auf wichtige Bedürfnisse im Bereich der menschlichen Gesundheit abzielen.

„Ich bin davon überzeugt, dass Nuritas eine einzigartige Chance hat, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Milliarden von Menschen positiv zu beeinflussen, da das Unternehmen naturbasierte Inhaltsstoffe mit erstklassiger KI-gestützter Peptidforschung kombiniert. Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr, Teil dieser Entwicklung zu sein", sagte Kees Kruythoff.

„Kees bringt globale Reichweite, operative Disziplin und eine echte Leidenschaft für die Transformation der Lebensmittelbranche in unseren Verwaltungsrat ein", sagte Dr. Nora Khaldi, Gründerin und CEO von Nuritas. „Seine Erfahrung beim Aufbau von Märkten und bei der Verankerung von Gesundheit und Nachhaltigkeit in globalen Konsumgüterunternehmen macht ihn genau zum richtigen Partner für Nuritas in dieser Zeit. Ich freue mich sehr, ihn im Team willkommen zu heißen."

Kruythoff wird eng mit Khaldi und der Geschäftsleitung zusammenarbeiten und strategische Beratung leisten, während das Unternehmen seine Beziehungen zu globalen Partnern vertieft, die kommerzielle Reichweite seines Peptidportfolios ausweitet und seine Position an der Schnittstelle zwischen KI, Biotechnologie und menschlicher Gesundheit stärkt.

Informationen zu Nuritas

Nuritas ist ein weltweit tätiges Biotech-Unternehmen, das mithilfe künstlicher Intelligenz klinisch validierte Peptide aus der Natur identifiziert. Die firmeneigene „Magnifier NπΦ"-Plattform analysiert Proteine zügig, um Peptide zu identifizieren, die das Potenzial haben, die menschliche Gesundheit zu fördern, und ermöglicht es Partnern so, wissenschaftlich fundierte Innovationen schneller auf den Markt zu bringen.

Nuritas wurde 2014 von der Mathematikerin und Wissenschaftlerin Dr. Nora Khaldi gegründet und hat seinen Hauptsitz in Dublin, Irland, sowie eine nordamerikanische Zentrale in Connecticut, USA. Zu den Partnern zählen GNC, The Vitamin Shoppe, Mars, Nestlé und Givaudan.

 

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.