Milliken erhält die „Cradle to Cradle Certified®"-Silber-Zertifizierung der Version 5.0 für sein weltweites Teppichsortiment

30.09.2026

Die Zertifizierung durch eine unabhängige Stelle unterstreicht Millikens Engagement für die Materialgesundheit, die Produktkreisläufe und die Transparenz in Sachen Nachhaltigkeit. 

SPARTANBURG, S.C., 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Milliken & Company hat für sein globales Teppichsortiment die Zertifizierung nach Cradle to Cradle Certified® in Silber (Version 5.0) erhalten und bekräftigt damit sein langjähriges Engagement für Materialgesundheit, Produktkreislaufführung und seine Vorreiterrolle im Bereich Nachhaltigkeit. Die Zertifizierung bietet Architekten, Designern und Bauherren eine unabhängige Bestätigung dafür, dass Milliken-Produkte strenge Anforderungen in verschiedenen Nachhaltigkeitskategorien erfüllen.

Milliken & Company est un chef de file mondial dans le domaine de la fabrication, dont l’accent mis sur la science des matériaux permet aujourd’hui de réaliser les percées de demain.

Cradle to Cradle Certified® ist eine der anerkanntesten Nachhaltigkeitszertifizierungen im Bereich der gebauten Umwelt. Dabei werden Produkte in Bereichen wie Materialgesundheit, Produktkreislauffähigkeit, Luftreinhaltung und Klimaschutz, Wasser- und Bodenschutz sowie soziale Gerechtigkeit bewertet. Die Zertifizierung von Milliken deckt den gesamten Umfang dieser Anforderungen ab und zeugt von einem ganzheitlichen Ansatz bei der verantwortungsvollen Produktentwicklung und -herstellung.

„Für viele Kunden sind Informationen zum Thema Nachhaltigkeit immer komplexer geworden", sagte Allie Bruski, Vizepräsidentin für Produktmarketing im Bereich Bodenbeläge bei Milliken. „Diese Zertifizierung gibt die Gewissheit, dass man sich bei der Auswahl von Milliken-Bodenbelägen für Produkte entscheidet, die unabhängig auf Materialverträglichkeit, Kreislauftauglichkeit und allgemeine Nachhaltigkeitsleistung geprüft wurden."

Die Zertifizierung spiegelt zudem Millikens langjährige Tradition der Transparenz und der verantwortungsvollen Produktverwaltung wider. Seit Jahrzehnten investiert das Unternehmen darin, seinen Kunden ein besseres Verständnis für die Materialien zu vermitteln, die zu gesünderen und leistungsfähigeren Räumen beitragen. Die Cradle to Cradle Certified® Silver bietet eine vertrauenswürdige Validierung dieses Engagements durch eine unabhängige Stelle.

Auch wenn Nachhaltigkeit nach wie vor ein entscheidender Faktor ist, ist Milliken der Ansicht, dass Kunden keine Kompromisse bei Leistung, Komfort oder Design eingehen sollten. Die Bodenbelagslösungen von Milliken erfüllen nicht nur anerkannte Nachhaltigkeitsstandards, sondern bieten auch weiterhin die Vielseitigkeit, Langlebigkeit und nutzerorientierten Vorteile, die Kunden von einem führenden Anbieter von Bodenbelägen erwarten. Die Bodenbelagsplattform des Unternehmens mit gepolsterter Rückseite sorgt für noch mehr Komfort, bessere Akustik und mehr Ergonomie und trägt so dazu bei, Räume zu schaffen, die sowohl funktional sind als auch inspirieren.

„Diese Auszeichnung bestätigt die Arbeit unserer Teams, die darauf abzielt, Nachhaltigkeit in die Art und Weise zu integrieren, wie wir Produkte entwerfen und herstellen", sagte Dale Kitchen, Leiter der Abteilung für Forschung und Entwicklung im Bereich Bodenbeläge bei Milliken. „Außerdem gibt es den Kunden einen weiteren Grund, darauf zu vertrauen, dass Milliken-Bodenbeläge ihnen dabei helfen können, sowohl ihre Nachhaltigkeitsziele als auch ihre Leistungserwartungen zu erfüllen."

Weitere Informationen zu den Bodenbelagslösungen von Milliken finden Sie unter www.milliken.com.

Über Milliken 

Milliken nutzt die Materialwissenschaft, um schon heute die Durchbrüche von morgen zu ermöglichen. Entdecken Sie unser innovatives Portfolio an Textilien, Bodenbelägen, Spezialchemikalien und Lösungen für das Gesundheitswesen auf milliken.com sowie auf Facebook, Instagram und LinkedIn.

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.