Die British Standards Institution zertifiziert das KI-Managementsystem für das wegweisende Portfolio der GRAVTY® Agentic Systems.
PALO ALTO, Kalifornien, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Loyalty Juggernaut, ein weltweit führender Anbieter von Kundenbindungstechnologie, gab heute bekannt, für sein KI-Managementsystem die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023 erhalten zu haben. Das System steuert die Entwicklung, den Einsatz, die Überwachung und die kontinuierliche Verbesserung der KI-Funktionen innerhalb der GRAVTY®‑Plattform. Der zertifizierte Anwendungsbereich umfasst KI-Systeme, die überwachtes und unüberwachtes Lernen sowie große Sprachmodelle für hyperpersonalisierte Kundeninteraktionen, Betrugsmanagement, Kundenbindungsanalysen, autonome Entscheidungsfindung und den Betrieb von Treueprogrammen einsetzen.
Als international anerkannte Managementsystemnorm bietet ISO/IEC 42001 einen strukturierten Rahmen für den Umgang mit KI-bezogenen Risiken und fördert zugleich eine verantwortungsvolle Steuerung, Transparenz, Rechenschaftspflicht sowie Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus der KI hinweg.
Im Rahmen dieses zertifizierten Managementsystems vereint GRAVTY® sechs Agentic-Systeme, die Treueprogramme dabei unterstützen, kontinuierlich wahrzunehmen, zu analysieren, Entscheidungen zu treffen, zu handeln und zu lernen:
„Agentengestützte KI markiert einen grundlegenden Wandel von Systemen, die Erkenntnisse liefern, hin zu Systemen, die Gegebenheiten interpretieren, Strategien empfehlen, koordinierte Maßnahmen ergreifen und aus den Ergebnissen lernen", sagte Kalpak Shah, Mitbegründer und Technikvorstand bei Loyalty Juggernaut. „Die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 bestätigt das strenge Managementsystem hinter unserer KI-Innovation und stärkt das Vertrauen unserer Kunden darin, dass die KI-Funktionen von GRAVTY® unter strengen Vorgaben für Governance, Transparenz, Sicherheit und Rechenschaftspflicht sowie unter menschlicher Aufsicht entwickelt und eingesetzt werden."
„KI wird eine immer wichtigere Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Kundenbindung spielen, doch Innovation muss Hand in Hand mit Vertrauen und verantwortungsvoller Steuerung gehen", sagte Dr. Nejib Ben Khedher, Leiter von Emirates Skywards. „Die Zertifizierung von Loyalty Juggernaut nach ISO/IEC 42001 bietet uns zusätzliche Sicherheit bei der Erprobung von Funktionen der nächsten Generation innerhalb von GRAVTY®. Letztendlich lautet unser Ziel, mithilfe von KI einen größeren Mehrwert für unsere Mitglieder zu schaffen und zugleich sicherzustellen, dass Transparenz, Rechenschaftspflicht sowie Vertrauen weiterhin im Mittelpunkt unserer Innovationsarbeit stehen."
Die Zertifizierung baut auf dem umfassenden Engagement von Loyalty Juggernaut für Sicherheit, Datenschutz und Zuverlässigkeit auf Unternehmensniveau sowie für verantwortungsvolle Innovation auf.
Informationen zu Loyalty Juggernaut
Loyalty Juggernaut ist der führende Anbieter von Kundenbindungstechnologie für Unternehmen. Mit der cloudnativen, patentierten GRAVTY® Plattform können Marken anspruchsvolle Kundenbindungsökosysteme in großem Maßstab gestalten, betreiben und kontinuierlich optimieren. Loyalty Juggernaut betreut weltweit Kunden aus der Luftfahrt, dem Gastgewerbe, dem Einzelhandel, dem Finanzdienstleistungs- und Telekommunikationssektor sowie diversifizierte Unternehmensgruppen.
Informationen zu Emirates
Emirates wurde 1985 gegründet und verbindet weltweit Menschen, Orte sowie Volkswirtschaften miteinander. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai fliegt über ihr weltweites Streckennetz mehr als 146 Ziele in 81 Ländern auf sechs Kontinenten an. Dank ihrer luxuriösen Ausstattung, der regional inspirierten Gourmetküche, des preisgekrönten Bordunterhaltungssystems sowie der unvergleichlichen Gastfreundschaft ihres legendären, mehrsprachigen Kabinenpersonals hat sich Emirates zu einer der weltweit bekanntesten Marken der Luftfahrtbranche entwickelt.
Medienkontakt: media@lji.io
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Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.
Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.
Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.
Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.