PEKING, 27. September 2026 /PRNewswire/ -- Das „Beijing International Canal Arts Fest" ist eine Leitveranstaltung für den kulturellen und künstlerischen Austausch zwischen China und anderen Kanalstaaten sowie für die Verknüpfung von Kultur und Tourismus. Seit seiner Einführung im Jahr 2018 hat die Veranstaltung bereits vier Mal stattgefunden. Am 24. September 2026 wurde das 4. Internationale Kanal-Kunstfestival von Peking entlang des Großen Kanals in Tongzhou feierlich eröffnet. Im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung widmet sich die Veranstaltung der Erhaltung des Canal Grande als lebendiges Weltkulturerbe und der Weitergabe seines Erbes. Es treibt die Stadterneuerung durch Kultur voran, bringt künstlerische Talente aus aller Welt zusammen und vertieft den internationalen Kultur- und Tourismusaustausch, indem es den Kanal als kulturelle Brücke nutzt. Das Pekinger Zentrum für internationalen Kulturaustausch begrüßte bei der Eröffnungsfeier mehr als 150 chinesische und internationale Gäste sowie Künstler aus Albanien, der Elfenbeinküste, Norwegen, Schweden, der Türkei und weiteren Ländern.
Die Eröffnungsfeier bot ein spektakuläres grenzüberschreitendes Programm. Künstler aus China und dem Ausland betraten die Bühne, darunter das Rongxiang Sanxian Kammerorchester aus China, FETNO aus Bukarest, die norwegische Sängerin Maria Arredondo und der neuseeländische Singer-Songwriter Luke Thompson. Gemeinsam boten sie ein atemberaubendes visuelles und musikalisches Erlebnis. Das Kunstfestival läuft noch bis zum 27. September; 14 Ensembles aus 13 Ländern präsentieren 22 abwechslungsreiche Vorstellungen.
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Außerdem findet ein Basar unter dem Motto „Canal × Mid-Autumn" statt
Mit 60 einzigartigen Ständen in drei Bereichen: „Bites", „Finds" und „Vibes". Hier vereinen sich globale Küche, internationales Kunsthandwerk und unterhaltsame interaktive Erlebnisse an einem Ort und schaffen so ein umfassendes internationales Freizeit-Erlebnis.
(https://en.bocec.cn/Index/article/id/1386)
Das Video „Der Kanal in Peking" feierte Premiere zeitgleich mit dem Debüt von zehn „Strolling Beijing – Kultur-Thementouren am Großen Kanal", die Besucher aus aller Welt dazu einladen, die jahrtausendealte Kanalzivilisation Pekings in gemächlichem Tempo zu erleben.
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.