KI wird vom optionalen zum unverzichtbaren Bestandteil: Serviceroboter auf der Canton Fair demonstrieren Problemlösungsfähigkeiten in der Praxis

24.09.2026

GUANGZHOU, China, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Die 140. Canton Fair wird am 15. Oktober eröffnet und auf der Messe wird eine neue Generation von KI-gestützten Robotiklösungen präsentiert. Da KI branchenübergreifend zum Standard wird, verlagert sich der Wettbewerb von der Frage, ob Produkte KI nutzen, hin zu der Frage, wie effektiv sie diese zur Lösung realer Herausforderungen einsetzen.

KI sorgt für intelligente Begleitung in der häuslichen Pflege und Altenpflege

In der häuslichen Pflege und der Altenpflege verwandelt KI Roboter von reinen Ausführern einzelner Aufgaben in intelligente Begleiter, die zu emotionaler Interaktion und zur Gesundheitsüberwachung für Nutzer jeden Alters fähig sind.

Mithilfe von KI-gestützter Emotionserkennung und Dialogfunktionen trägt der Begleitroboter dazu bei, Einsamkeit und emotionalen Stress zu verringern, und bietet dabei gleichzeitig eine einfache, intuitive Benutzererfahrung.

Ein Seniorenbetreuungsroboter vereint Funktionen wie Gesundheitsüberwachung, Erinnerung an die Medikamenteneinnahme, Videokonsultationen, Sturzerkennung, Notfallalarme, Fernbetreuung und tägliche Gesellschaft auf einer einzigen Plattform, die speziell für ältere Nutzer entwickelt wurde.

KI steigert die Effizienz in der Gastronomie und im Reinigungsbereich

In den Bereichen Gastronomie und Reinigung treibt KI die autonome Entscheidungsfindung und die Koordination mehrerer Roboter voran, um die Betriebskosten zu senken und die Servicequalität zu verbessern.

So können beispielsweise für den Gastronomiebereich entwickelte Roboterplattformen anpassungsfähige Servicefunktionen und leichtgewichtige kollaborative Arme kombinieren, wodurch Roboter ein breiteres Spektrum an Aufgaben sicher und effizient ausführen können.

Für die Instandhaltung öffentlicher Räume kombiniert der intelligente Reinigungsroboter autonomes Fahren und KI-gestützte Abfallerkennung mit vollständig unbemannten Funktionen für Reinigung, Andocken, Aufladen und Nachfüllen, um einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb zu gewährleisten.

KI verbessert die Notfallhilfe in risikoreichen Umgebungen

Im Katastropheneinsatz ermöglicht KI es Robotern, unter Bedingungen zu arbeiten, die die Sicherheit und Ausdauer von Menschen auf eine harte Probe stellen.

So können beispielsweise explosionsgeschützte Branderkundungsroboter in gefährlichen Umgebungen eingesetzt werden, in denen Feuer, Rauch, giftige Gase und explosive Stoffe vorkommen. Durch die Kombination von KI-gestützter Erkundung mit einer Hochleistungs-Feuerlöschkanone ermöglicht das System eine präzise Branderkennung und -bekämpfung und minimiert gleichzeitig die Gefahr für das Rettungspersonal.

Von der auf den Verbraucher ausgerichteten emotionalen Begleitung bis hin zu Anwendungen im industriellen Maßstab – KI verwandelt Roboter von herkömmlichen automatisierten Maschinen in intelligente Systeme mit größerer Autonomie und interaktiven Fähigkeiten. Da die Technologie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine immer weiter verändert, sind die Besucher der 140. Canton Fair eingeladen, zu entdecken, wie künstliche Intelligenz greifbaren Mehrwert schafft, indem sie reale Herausforderungen in verschiedenen Branchen und im Alltag löst.

Zur Vorregistrierung klicken Sie bitte hier:

https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.