Unternehmen verlegt seinen Hauptsitz nach Singapur; Partnerschaft bestätigt Centalion als neue globale Marke
GENF, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die Partner als Eigentümer der Gunvor Group Ltd (das «Unternehmen») haben beschlossen, den Firmennamen in Centalion Group Ltd zu ändern, um damit die Weiterentwicklung des Unternehmens unter der neuen partnerschaftlichen Eigentümerstruktur, neuem Führungsmodell und neuen strategischen Perspektiven für die Zukunft zum Ausdruck zu bringen. Das Unternehmen gibt gleichzeitig seine Absicht bekannt, seinen Hauptsitz von Zypern nach Singapur zu verlegen.

«Der Name Centalion steht für das, was uns auszeichnet: ein Team, das sich auf dem globalen Energiemarkt gemeinsam weiterentwickelt», so Gary Pedersen, Chairman und CEO bei Centalion. «Wir gehen diesen Schritt aus einer Position der Stärke heraus. Gemeinsam haben wir eine disziplinierte, unternehmerisch handelnde Firma geschaffen, die unsere Position unter den führenden physischen Händlern für Energie und Metalle weiter festigt. Singapur und unsere neue Identität bilden nun das nächste Kapitel dieser Geschichte.»
Die geplante Verlegung des Hauptsitzes des Unternehmens nach Singapur, wo es seit 2006 bereits durchgehend vertreten ist, wird durch die gut etablierten rechtlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen des Landes, seine starke Infrastruktur in Sachen Finanzen und Handel sowie durch die dort vorhandene internationale Wirtschaftsgemeinschaft gestützt. Neben Singapur bleiben die weiteren Handelsniederlassungen von Centalion im schweizerischen Genf und in Houston (Texas, USA), wo der Chairman und CEO des Unternehmens ansässig ist, bestehen.
Zusätzlich zur beabsichtigten Verlegung des Hauptsitzes gibt sich das Unternehmen eine neue Identität und bringt dies über einen neuen Namen zum Ausdruck: Centalion. Die Namensänderung bildet den nächsten Schritt im Rahmen der natürlichen und konsequenten Weiterentwicklung des Unternehmens seit dem Abschluss des Management-Buyouts im Dezember 2025. So werden zudem die Handelsaktivitäten des Unternehmens im Energiesektor gestärkt – darunter Rohöl, raffinierte Produkte, Erdgas und LNG, Strom- und Batteriespeicherung, Biokraftstoffe und CO2-Emissionsrechte – ergänzt durch zunehmende Handelsaktivitäten im Bereich Metalle und Mineralien sowie ein bedeutendes internationales Schifffahrtsgeschäft. Das Unternehmen baut zunehmend auch seine Aktivitäten als Investmentpartner für die Gas- und Strominfrastruktur in verschiedensten Regionen weltweit deutlich aus.
In der ersten Hälfte des Jahres 2026 verzeichnete Centalion Rekordumsätze mithilfe von weltweit über 2000 Beschäftigten. Das Unternehmen expandiert weiter über seine Handelszentren in Calgary, Genf, Houston, London, Singapur und Stamford.
Namensänderung und Umfirmierung
Die Entscheidung zur Namensänderung und Umfirmierung erfolgte im Anschluss an eine umfassende Analyse unserer Marktpositionierung sowie Befragung von Mitarbeitern und Geschäftspartnern durch den weltweit führenden Markenspezialisten Landor. Der Name «Centalion» steht für eine Gruppe, die gemeinsam als Einheit handelt, und spiegelt die Stärke und den Zusammenhalt der Partnerschaft sowie ihr Bestreben wider, die führende Position des Unternehmens im globalen Rohstoffhandel zu festigen und zu bewahren. Das Unternehmen ist mehr als nur ein «Ölhändler»: Cetalion's Zukunft wird durch die Vielfalt seiner Geschäftstätigkeiten bestimmt, sowie das Wachstum auf den Märkten für Primärenergie, Metalle und Mineralien und entsprechende Investitionen, die die Energiewirtschaft der Zukunft unterstützen und die globale Energiesicherheit fördern.
Anmerkung zur Umfirmierung und Verlegung des Hauptsitzes
Der neue Name und die Marke des Unternehmens, Centalion (gesprochen Sen-TAL-jon), wird von heute an verwendet; Die Einführung der neuen Markenidentität in den Tochtergesellschaften, Handelsniederlassungen und anderen Standorten des Unternehmens weltweit wird in den kommenden Monaten erfolgen. Die Beziehungen zu Vertragspartnern, Banken, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern bleiben von dieser Änderung unberührt, da sich weder die Rechtspersönlichkeit des Unternehmens noch seine Rechte und Pflichten ändern und alle bestehenden Verträge und Vereinbarungen des Unternehmens ihre Gültigkeit behalten.
Auch geht die Verlegung des Gesellschaftssitzes nach Singapur zwar mit der Verlagerung des bestehenden Rechtsträgers an einen neuen Standort einher, aber nicht mit der Gründung einer neuen Rechtsform. Der Zeitpunkt des Abschlusses der beabsichtigten Verlegung des Gesellschaftssitzes richtet sich danach, wann die erforderlichen behördlichen Genehmigungen vor Ort vorliegen.
Über die Centalion Group Ltd
Die Centalion Group ist eines der weltweit grössten unabhängigen Rohstoffhandels-unternehmen und entwickelt Logistiklösungen, mit denen physische Energieträger, Strom, Metalle und Mineralien sicher und effizient von ihren Förder- und Lagerstätten dorthin transportiert werden, wo die Nachfrage am grössten ist. Durch Investitionen in strategische Infrastruktur – im Upstream-Bereich, in Terminals, Raffinerien, Kraftwerke, Batterien und Speicherkapazitäten – schafft Centalion für seine Kunden zudem einen nachhaltigen Mehrwert entlang der gesamten globalen Lieferkette. Weitere Informationen erhalten Sie auf Centalion.com


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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“