KUALA LUMPUR, Malaysia, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Gravity Game Unite, die malaysische Tochtergesellschaft des globalen Gaming-Unternehmens Gravity, hat die Präsentation des PC-MMORPGs „Ragnarok Zero: Global" auf der Gaming Istanbul 2026, die vom 18. bis 20. September in der Türkei stattfand, erfolgreich abgeschlossen.

Die Gaming Istanbul, die größte Gaming-Veranstaltung der Türkei, brachte Gamer, Entwickler, Publisher und globale Marken zu Spielvorstellungen, Hands-on-Erlebnissen und zum geschäftlichen Networking zusammen. Im Istanbul Congress Center stellte GGU „Ragnarok Zero: Global" den lokalen Spielern vor und bot den Besuchern die Möglichkeit, die wichtigsten Inhalte des Spiels aus erster Hand zu erleben.
Während der gesamten Veranstaltung konnten die Besucher das Spiel anhand von Hands-on-Demos am GGU-Stand erkunden. Zu den interaktiven Programmpunkten gehörten Gameplay- und Turniervorführungen, Live-Frage-und-Antwort-Runden sowie Meet-and-Greet-Sessions mit Influencern, Community-Quizze, Bühnenherausforderungen, Gewinnspiele, Cosplay-Treffen und Fotosessions. Die Teilnehmer hatten zudem die Möglichkeit, exklusive Fanartikel wie T-Shirts, Schlüsselanhänger und Pappbecher sowie Gutscheine für Gegenstände im Spiel zu gewinnen.
Ragnarok Zero: Global baut auf den Kernelementen des ursprünglichen PC-MMORPGs „Ragnarok Online" auf, darunter die charakteristische 2D-Pixelgrafik und das Klassensystem, und ergänzt diese um neue Episoden, ein Auto-Battle-System sowie eine modernisierte Benutzeroberfläche und Benutzererfahrung. Als erstes auf der „Ragnarok"-IP basierendes PC-Spiel, das auf einer einzigen globalen Version basiert, ermöglicht es Spielern weltweit, dieselben Inhalte in einer einheitlichen Spielumgebung zu genießen.
Harry Choi, Präsident von Gravity Game Unite (GGU), sagte: „Es war uns eine Freude, lokale Spieler auf der Gaming Istanbul 2026 persönlich zu treffen und den einzigartigen Reiz von Ragnarok Zero: Global mit ihnen zu teilen. Wir sind allen dankbar, die unseren Stand besucht und an den Spieledemos, Bühnenaktivitäten und Community-Events teilgenommen haben. Wir freuen uns darauf, die Spieler wiederzusehen."

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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.