Gotion Secures 75% of Saudi Arabia's First Utility-Scale BESS Tender

28.09.2026

Chinese battery maker takes 75% of capacity with 25-year system life and desert-engineered storage technology.

RIYADH, Saudi Arabia, Sept. 28, 2026 /PRNewswire/ -- Saudi Power Procurement Company (SPPC) has awarded China's Gotion High-Tech 6 GWh in the kingdom's first utility-scale battery storage program—about 75% of the total tender, signaling how seriously Saudi Arabia is pursuing its 2030 energy transition goals. The G1 project totals 2 GW/8 GWh and is valued at roughly $1.16 billion. Gotion secured all three core sites—Al Muwayah, Haden and Al Kahafa—each 500 MW/2 GWh, making it the largest single technology supplier.

The contract marks the first international large-scale deployment of Gotion Grid, its utility-scale storage system. Gotion says its edge is not price but engineering for extreme conditions. The system operates from -30°C to 55°C, uses a desert-optimized thermal management system that maintains full output during sandstorms and cuts high-temperature degradation by 40% versus conventional systems. It offers a 25-year design life, 25% longer than the industry average of 15–20 years, eliminating mid-life equipment replacement—a key factor for BOO contracts requiring 20-plus years of operation. An AI-powered battery management system enables intelligent dispatch, proactive safety warnings and full lifecycle diagnostics. All three sites can be remotely operated and integrated into Saudi Arabia's 380 kV backbone grid.

For investors, the award signals three shifts. Saudi storage procurement is moving faster than expected; G1 is awarded and G2 is underway, positioning Gotion for further phases. Competition is increasingly focused on lifecycle economics and extreme-environment performance over upfront pricing. Gotion is also building a regional footprint: roughly 9 GWh across the Middle East and North Africa, including a 1.5 GWh BESS in Egypt with a planned 3 GWh local manufacturing base, and a 1.2 GWh Morocco project with ACWA Power. Globally, its cumulative system-level storage projects exceed 10 GWh, including a 281 MW/843 MWh solar-storage project in Australia under construction and expected to reach commercial operation in 1H 2027.

The Saudi award does not appear to be a one-off. As renewable penetration rises and grid stability becomes a priority, G1's technical standards are likely to carry weight in future tenders. The question for Gotion is whether it can convert its early lead into sustained regional market share.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.