DUBAI, VAE, 25. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Emaar Properties PJSC (DFM: EMAAR), einer der wertvollsten und angesehensten Immobilienentwickler der Welt, hat heute bekannt gegeben, dass er sich aus der Joint-Venture-Struktur für The Eighth Gate, seinem prestigeträchtigen Mischnutzungsprojekt in Yafour, Damaskus, zurückzieht. Damit schlägt das Unternehmen ein entscheidendes neues Kapitel in Emaars langjährigen Beziehungen zu Syrien auf. Es wird in dem Land ohne einen Partner tätig sein.

The Eighth Gate wurde 2005 als Syriens erste Masterplan-Gemeinschaft konzipiert – ein 500 Millionen US-Dollar teures integriertes Projekt, das auf 300.000 Quadratmetern in Yafour, 22 Kilometer vom Zentrum von Damaskus entfernt, Gewerbe-, Einzelhandels-, Gastronomie- und Wohngebiete umfasst.
Dieser Übergang spiegelt das anhaltende Vertrauen von Emaar in den wirtschaftlichen Aufschwung Syriens und das transformative Potenzial von The Eighth Gate für das bauliche Umfeld des Landes wider. Durch die eigenständige Umsetzung kann das Unternehmen sicherstellen, dass The Eighth Gate den kompromisslosen Standards entspricht, die für Projekte von Emaar weltweit maßgeblich sind. Das Projekt wird auch von derselben operativen Strenge und Design-Philosophie profitieren, die schon so berühmte Ziele wie Downtown Dubai, Dubai Hills Estate und Emaar Beachfront geprägt hat.
Mohamed Alabbar, Gründer von Emaar Properties, sagte: „Unsere Entscheidung, aus der JV-Struktur von The Eighth Gate auszusteigen, ist ein Ausdruck unseres unerschütterlichen Glaubens an Syrien und seine Menschen. Emaar wurde in der Überzeugung gegründet, dass große Städte große Gemeinschaften verdienen – und Damaskus ist eine der größten Städte der Welt."
The Eigth Gate hat in der kollektiven Vorstellung der Nation eine große Bedeutung. Das Projekt ist eine Hommage an die legendären sieben antiken Tore von Damaskus, die bleibenden Symbole einer Zivilisation, die die Welt willkommen hieß, und soll ein modernes achtes Tor sein: eine, die das außergewöhnliche Erbe Syriens ehrt und gleichzeitig das Land für eine neue Ära des Wachstums, des Handels und der Gemeinschaft öffnet.
Hinweis an Redakteure:
Informationen zu Emaar Properties
Emaar Properties PJSC, ein am Dubai Financial Market notiertes Unternehmen, ist ein weltweit tätiger Immobilienentwickler und Anbieter von Premium-Lifestyle-Konzepten mit einer bedeutenden Präsenz im Nahen Osten, in Nordafrika und in Asien. Als eines der weltweit größten Immobilienunternehmen verfügt Emaar über ein Grundstücksvermögen von rund 600 Millionen Quadratmetern in den Vereinigten Arabischen Emiraten und den wichtigsten internationalen Märkten.
Seit 2002 hat Emaar mehr als 129.100 Wohneinheiten in Dubai und anderen globalen Märkten ausgeliefert und kann auf eine beachtliche Erfolgsbilanz verweisen. Emaar verfügt über solide Vermögenswerte, die wiederkehrende Erträge generieren, darunter rund 1,4 Millionen Quadratmeter an vermietbaren Flächen sowie 41 Hotels und Resorts mit über 10.000 Zimmern (einschließlich eigener und verwalteter Hotels). Heute entfallen rund 28 % des Umsatzes von Emaar auf die Bereiche Einkaufszentren, Gastgewerbe, Freizeit, Unterhaltung, gewerbliche Vermietung und internationale Geschäfte.
Der Burj Khalifa, ein globales Wahrzeichen, die Dubai Mall, das weltweit meistbesuchte Einkaufs- und Lifestyle-Ziel, sowie der Dubai Fountain, der weltweit größte Springbrunnen mit Showprogramm, zählen zu den Vorzeigeobjekten von Emaar.
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.