Drei von vier Reisenden erhalten ihre ESTA, UK ETA oder eTA bereits beim ersten Versuch - das ergab eine Untersuchung des eVisa Index

01.10.2026

Passdaten sind die häufigste Ursache für Korrekturen, und Reisende aus Singapur geben die Daten am ehesten korrekt an

NEWARK, Delaware, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Laut dem „Service eVisa Travel Readiness Index" füllen drei von vier Reisenden (76 %) ihren Antrag auf eine elektronische Reisegenehmigung bereits beim ersten Versuch korrekt aus. Passdaten sind die häufigste Ursache für Korrekturen, und Reisende aus Singapur geben die Daten am ehesten korrekt an.

Service eVisa

Der Travel Readiness Index misst den Anteil der Anträge, bei denen bei der Prüfung durch den Sachbearbeiter keine Korrekturen erforderlich waren. Die Auswertung basiert auf mehr als 10.000 anonymisierten Anträgen für die UK ETA, US ESTA, Canada eTA, New Zealand NZeTA und Australia ETA, die zwischen dem 1. Januar und dem 1. September 2026 eingereicht wurden.

Was sind die häufigsten Fehler bei der Reisegenehmigung?

Passdaten (Nummer, Ausstellungs- oder Ablaufdatum) machten 31 % der Korrekturen aus, gefolgt von der Reihenfolge der Vornamen und Mittelnamen (19 %), der Verwechslung zwischen Staatsangehörigkeit und Ausstellungsland des Passes (13 %) sowie dem Format des Geburtsdatums (9 %).

Diese Angaben sind wichtig, da jede Genehmigung elektronisch mit einem bestimmten Reisepass verknüpft ist. Im US ESTA-System führt ein Fehler in den Pass- oder persönlichen Angaben dazu, dass ein neuer Antrag gestellt und eine neue Gebühr entrichtet werden muss.

Welche Nationalitäten sind am reisefreudigsten?

  1. Singapur: 89,4 %
  2. Japan: 88,1 %
  3. Schweiz: 86,7 %
  4. Dänemark: 85,9 %
  5. Niederlande: 84,2 %

„Die Reisenden, die am besten zurechtkommen, übertragen ihre Angaben Zeichen für Zeichen direkt aus dem Reisepass, mit dem sie reisen werden", sagte Fred Jordan, Director of Operations bei Service eVisa. „Bei kleinen Details, wie der Reihenfolge der Namen oder der Schreibweise eines Datums, unterlaufen selbst erfahrenen Reisenden Fehler."

So erhalten Sie auf Anhieb eine Reisegenehmigung

  1. Übertragen Sie die Angaben direkt aus Ihrem Reisepass, nicht aus dem Gedächtnis.
  2. Geben Sie Ihre Namen genau so ein, wie sie gedruckt sind, und zwar in derselben Reihenfolge.
  3. Wenden Sie dies bei der Buchung Ihrer Reise an, nicht erst beim Packen.

Reisende können sich unter serviceevisa.com über die Einreisebestimmungen für die einzelnen Reiseziele informieren.

Informationen zu Service eVisa

Service eVisa ist eine private, unabhängige Plattform zur Unterstützung bei der Beantragung von Reisegenehmigungen, die Reisenden dabei hilft, elektronische Reisegenehmigungen für Reiseziele wie das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland vorzubereiten und einzureichen. Die Anträge werden von registrierten Migrationsbeauftragten und zugelassenen Einwanderungsberatern unterstützt. Service eVisa verfügt über eine Reisebüro-Lizenz, ist von der IATA akkreditiert und Mitglied bei ASTA und PATA. Erfahren Sie mehr unter serviceevisa.com. 

Pressekontakt: contact@serviceevisa.com

 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.