Die humanoiden Full-Stack-Roboter von Zoomlion treten bei den World Humanoid Robot Games an

16.09.2026

BEIJING, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") hat kürzlich seine eigenentwickelten humanoiden Roboter bei den zweiten World Humanoid Robot Games in Beijing ins Rennen geschickt, wo sie im Hochsprung aus dem Stand, im 100-Meter-Sprint und im Weitsprung aus dem Stand antraten. Die Wettkämpfe boten anspruchsvolle Bedingungen für die Bewertung von Gangalgorithmen, der Reaktionsfähigkeit der Gelenke und der allgemeinen Stabilität bei Hochgeschwindigkeitsbewegungen und komplexen Steuerungsbedingungen und lieferten gleichzeitig Daten zur weiteren Verfeinerung der Full-Stack-Kompetenzen des Unternehmens in den Bereichen Algorithmen, Software, Hardware und industrielle Anwendungen.

Zoomlion’s Full-Stack Humanoid Robots Compete at World Humanoid Robot Games

Die Roboter von Zoomlion zeigten in allen drei Disziplinen konstante Leistungen und demonstrierten damit die Integration ihrer Hardware-Architektur, KI-Algorithmen und Bewegungssteuerungssysteme. Ihr Auftritt festigte die Position des Unternehmens unter den führenden Robotikentwicklern der Branche.

Zeng Guang, Geschäftsführer von Zoomlions ZValley, erklärte, dass die Wettbewerbe mehr als nur Geschwindigkeit und Kraft bewerteten und eine umfassendere Beurteilung der KI-Fähigkeiten des Unternehmens sowie seiner Fähigkeit ermöglichten, Roboter in realen Umgebungen einzusetzen. Der Wettbewerb mit Teams aus aller Welt ermöglichte es Zoomlion zudem, seine Technologie zu vergleichen und seine Systeme und Produkte im Hinblick auf höhere Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit in industriellen Umgebungen weiterzuentwickeln.

Das Unternehmen hat Dutzende seiner humanoiden Roboter in seinen intelligenten Fabriken eingesetzt, wo sie Aufgaben wie Materialsortierung, das Binden von Kabelbäumen, die Vormontage von Bauteilen, die Präzisionsmontage, die Endproduktprüfung und Fabrikpatrouillen übernehmen.

Der zweibeinige Z01 nutzt KI-gestütztes Imitationslernen, um zufällig platzierte Objekte zu ordnen und Kabelbäume präzise anzuordnen und zu binden. Der radgetriebene Z03 kann Präzisionsprozesse selbstständig ausführen, darunter die Vormontage von Spiegeln für Industrieanlagen, um die Genauigkeitsanforderungen der Produktionslinien zu erfüllen.

Zoomlion stützt sich auf reale Betriebsdaten aus diesen Einsätzen sowie auf mehr als 300 intelligente Produktionslinien und über 2.000 Industrieroboter, die das ganze Jahr über im Einsatz sind. Diese Daten unterstützen die kontinuierliche Weiterentwicklung von KI-Modellen, Algorithmen und der Roboterleistung und schaffen so einen Kreislauf, in dem Technologie den Einsatz ermöglicht und Erfahrungen aus der Praxis die weitere Entwicklung vorantreiben.

Das Portfolio von Zoomlion umfasst zweibeinige und radgetriebene humanoide Roboter sowie vierbeinige Roboter, gestützt durch eigene Kompetenzen, die von Kernkomponenten über Betriebssysteme bis hin zu kompletten Robotersystemen und industriellen Anwendungen reichen. Das Unternehmen gehört zu den wenigen KI-nativen Robotikunternehmen, die die Full-Stack-Entwicklung humanoider Roboter, den groß angelegten Einsatz und die kontinuierliche Verbesserung auf der Grundlage von Daten aus der Praxis miteinander verbinden. Zudem ist es der einzige Hersteller von High-End-Ausrüstung, der Roboter mit verkörperter KI entwickelt und eingesetzt hat.

Zoomlion wird seine Technologien im Bereich der verkörperten KI weiter vorantreiben und den Einsatz humanoider Roboter in der industriellen Fertigung, bei spezialisierten Aufgaben und im Bereich intelligenter Dienstleistungen ausweiten.

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.