SUZHOU, China, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- Das „2026 Cross-Strait (Kunshan) Mid-Autumn Lantern Festival" wurde am Abend des 16. September in Kunshan, Suzhou, in der Provinz Jiangsu offiziell eröffnet. Das diesjährige Festival bietet zwei Hauptausstellungsbereiche für Laternen auf dem Huiju-Platz und in Zhouzhuang sowie ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, darunter eine Kunstausstellung über die Taiwanstraße hinweg, eine Messe für traditionelle darstellende Künste und das „Kulturelle Beisammensein im Mondschein" im Wald. Gemeinsam bieten die Feierlichkeiten einen einladenden Rahmen für Menschen von beiden Seiten der Taiwanstraße, um die Laternenausstellungen zu genießen, das Mittherbstfest zu feiern und durch gemeinsame kulturelle Traditionen miteinander in Kontakt zu treten.

Bei der Eröffnungsfeier wurden den Gewinnern des siebten „Kunshan Mazu Cup"-Laternendesignwettbewerbs für Jugendliche Gedenkurkunden überreicht. Im Rahmen der Veranstaltung fand außerdem die Premiere von „ Crossing the Sea" statt, einer Folge der Mikrodramaserie„ Wait for Me to Come Home". Inspiriert von der wahren Geschichte der Bemühungen, die Asche eines Kriegsveteranen in seine Heimatstadt zurückzubringen, schildert das Stück die tiefen Bindungen und das gemeinsame Erbe, die die Menschen auf beiden Seiten der Taiwanstraße verbinden.
Im Rahmen des Festivals fand auch die Abschlussfeier des sechsten Kulturmonats der Jugend beiderseits der Taiwanstraße statt. Seit ihrem Start im Juli wurden im Rahmen der zweimonatigen Initiative mehr als 70 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur und Kunst, technologische Innovation, Sport, immaterielles Kulturerbe sowie Innovation und Unternehmertum angeboten, an denen fast 3.500 junge Menschen aus Taiwan teilnahmen.
Auch das diesjährige Festival bietet eine kreative Kombination aus immateriellem Kulturerbe und von Taiwan inspirierten Elementen, bei der traditionelles Handwerk und Techniken in leuchtende Muster und visuelle Motive verwandelt werden. Besucher können beeindruckende Attraktionen erkunden, die KI-gestützte visuelle Erlebnisse und interaktive Installationen mit Licht, Ton und Multimedia bieten.
Kunshan ist einer der beliebtesten Standorte auf dem chinesischen Festland für Investitionen aus Taiwan. Hier ist eine große Zahl von Unternehmen mit taiwanesischen Investoren ansässig, und die Stadt dient als wichtiger Knotenpunkt für den wirtschaftlichen, handelspolitischen und kulturellen Austausch über die Taiwanstraße hinweg. Das 2013 erstmals veranstaltete Laternenfest zur Mittherbstfest-Zeit „Cross-Strait (Kunshan)" präsentiert seit jeher Chinas reiche traditionelle Kultur und fördert gleichzeitig den Austausch zwischen den Menschen auf beiden Seiten der Taiwanstraße. Es hat sich zu einer der bedeutendsten kulturellen Veranstaltungen in Kunshan entwickelt, die den Austausch zwischen Kunshan und der Region Taiwan fördert und die zwischenmenschlichen Beziehungen über die Meerenge hinweg stärkt.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/das-cross-strait-kunshan-mid-autumn-lantern-festival-2026-wird-eroffnet-302884015.html
Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.