Daimon Robotics präsentiert auf der IROS 2026 eine Infrastruktur für taktile Intelligenz im Bereich der physikalischen KI

30.09.2026

PITTSBURGH, September 30, 2026 /PRNewswire/ -- Daimon Robotics, ein auf taktile Intelligenz spezialisiertes Unternehmen im Bereich der physikalischen KI, präsentiert auf der IROS 2026 in Pittsburgh seine Full-Stack-Lösungen für physikalische KI. Unter dem Motto „From Touch to Intelligence" stellt das Unternehmen seine Infrastruktur für taktile Intelligenz sowie die neuesten Fortschritte im Bereich der geschickten Robotermanipulation vor.

Daimon Robotics Booth

Aufbau einer Infrastruktur für taktile Intelligenz im Bereich der physikalischen KI

Da Roboter in der physischen Welt immer komplexere Aufgaben übernehmen, muss die Wahrnehmung über das bloße Sehen von Objekten und ihrer Umgebung hinausgehen. Berührung, Kraft, Schlupf und Materialreaktion entscheiden oft darüber, ob eine Aktion gelingt – doch diese physikalischen Eigenschaften lassen sich allein durch visuelle Wahrnehmung nur schwer erfassen. Taktile Sensorik liefert die fehlende Ebene physikalischer Informationen und ermöglicht Robotern ein direkteres Verständnis ihrer Interaktion mit der Welt.

Daimon baut eine Infrastruktur auf, die taktile Wahrnehmung, Daten zur physischen Interaktion und Weltmodelle miteinander verbindet. Auf der IROS demonstrierte das Unternehmen drei Ebenen dieses Stacks:

  • Wahrnehmung — DM-Tac-Serie: Bildbasierte taktile Sensoren, die mit mehr als 110.000 Sensoreinheiten eine mehrdimensionale, hochauflösende und hochfrequente Wahrnehmung über mehr als zwölf taktile Modalitäten hinweg liefern. Live-Demonstrationen auf der IROS – darunter Unterwasser-Sensorik, Haltbarkeitstests und die Erkennung leerer Verpackungen – verdeutlichen die feinkörnige Wahrnehmung und Stabilität der Sensoren unter anspruchsvollen Bedingungen.
  • Daten – Das Data-Nexus Acquisition System integriert Datenerfassungsgeräte, Netzwerkfunktionen, Verarbeitungspipelines und Bewertungs-Benchmarks in einen einheitlichen Datenproduktions-Workflow und generiert kontinuierlich hochwertige physikalische Interaktionsdaten für das Modelltraining.
  • Weltmodell – Daimon-TWM verankert Intelligenz in physischen Interaktionsdaten und ermöglicht so physische Kognition, prädiktive Entscheidungsfindung und Echtzeitsteuerung für geschickte Manipulation.

Daimon-TWM präsentiert sich erstmals seit seiner Einführung in einer öffentlichen Live-Demonstration

Die IROS 2026 markiert die erste öffentliche Live-Demonstration von Daimon-TWM seit seiner Einführung im August. Das Modell wird anhand von zwei autonomen Manipulationsaufgaben live vorgeführt:

  • Herstellung eines Freundschaftsbändchens: Vom Aufnehmen winziger gravierter Perlen über das Ausrichten ihrer kleinen Öffnungen bis hin zum Auffädeln auf eine flexible Schnur erfordert die Aufgabe Präzision im Kleinstmaßstab, den Umgang mit verformbarem Material und die Anpassung an sich ändernde Kontaktbedingungen. Daimon-TWM passt seine Handlungen kontinuierlich auf der Grundlage subtiler physikalischer Interaktionen an, anstatt einer festgelegten Bewegungsabfolge zu folgen.
  • Heißtransferdruck auf einer Canvas-Tragetasche: Der Roboter übernimmt autonom das Anbringen der Aufkleber, das Entfernen der Schutzfolie, das Heißprägen, das Aushärten und das endgültige Platzieren. Diese Aufgabe mit langem Zeithorizont erfordert präzises Platzieren, vorsichtiges Abziehen, wechselnde Kontaktbedingungen und kraftsensible Vorgänge über mehrere aufeinanderfolgende Schritte hinweg.Daimon-TWM ermöglicht es dem Roboter, die Folgen jeder Aktion vorauszusehen und seinen nächsten Schritt auf der Grundlage des physikalischen Zustands der Aufgabe anzupassen.

Bei beiden Aufgaben nutzt Daimon-TWM taktiles Feedback, um auf den physikalischen Zustand der Aufgabe zu reagieren und seine Handlungen von einem Schritt zum nächsten anzupassen.

Verankerung physikalischer KI in der realen Welt

Daimon baut eine Infrastruktur für taktile Intelligenz auf, um Roboter in die Lage zu versetzen, in der physischen Welt zu lernen, sich anzupassen und immer geschicktere Manipulationen durchzuführen – und damit die Robotik vom Sehen zum Fühlen und vom Verstehen der Welt zur Interaktion mit ihr zu führen.

Informationen zu Daimon Robotics

Daimon Robotics hat sich dem Aufbau eines geschlossenen Ökosystems für physikalische KI verschrieben, das taktile Sensorik, Daten und Modelle nahtlos integriert. Angetrieben von unserer bahnbrechenden taktilen Technologie statten wir Roboter mit echter physischer Intelligenz aus.

Unser Kernproduktportfolio umfasst hochauflösende, hochfrequente, bildverarbeitungsbasierte taktile Sensoren, ein multimodales VTLA-Datenerfassungssystem sowie ein auf taktilen Daten basierendes Modell der physischen Welt, das es Robotern ermöglicht, in der kontaktreichen und komplexen realen Welt robuste und geschickte Handhabungsaufgaben auszuführen.

Daimon Robotics ging aus dem Robotik-Forschungsteam der Hong Kong University of Science and Technology hervor und nahm 2023 offiziell den Betrieb auf. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Shenzhen und unterhält eine Forschungs- und Entwicklungsniederlassung in Hongkong.

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.