NEW YORK, Sept. 16, 2026 /PRNewswire/ -- Consello, the leading global advisory and investing platform, today announced an agreement with The European Tour to become an Official Supporter of the 2027 Ryder Cup at Adare Manor in County Limerick, Ireland.
The 2027 Ryder Cup returns to Ireland for the first time since 2006. As a gateway to Europe and a hub for hundreds of the world's largest companies, the island of Ireland is an important location for business activity and for Consello, with offices in Dublin, Limerick, and Belfast.
The firm already has close ties to the Ryder Cup. Consello Ambassador and recent winner of the 2026 Amgen Irish Open, Shane Lowry, a three-time Ryder Cup veteran, memorably retained the Ryder Cup for Europe with an iconic winning putt on the 18th green at Bethpage in 2025. In addition, Consello Advisor, Paul McGinley, captained Europe to victory at Gleneagles in 2014 and holed the winning putt as a player at The Belfry in 2002.
Consello Founder, Chairman, and CEO, Declan Kelly said, "The upcoming 100th anniversary of the Ryder Cup is a major milestone for one of the greatest occasions in all of sport. The tournament is a natural fit for Consello given our strong association with leadership, excellence, teamwork, and sports. The Ryder Cup's return to Ireland has special meaning for all of us who were born on the island of Ireland and love golf, and we are delighted to be partnering with The European Tour for what promises to be an unforgettable weekend at Adare Manor."
Chief Executive Officer at the European Tour Group and Ryder Cup Europe, Guy Kinnings said, "We are delighted to welcome Consello as an Official Supporter of the Ryder Cup. We have had a long association with Declan and his team. Consello's global perspective, commitment to excellence, and deep engagement with sport make it a natural partner for this event. We look forward to working together as we build toward what will be a memorable Ryder Cup at Adare Manor in 2027."
About Consello
Consello is an Advisory and Investing Platform with offices in New York, Miami, Atlanta, Dublin, Belfast, London, Brussels, and Abu Dhabi.
Consello's distinct advisory practices provide the complete strategic counsel today's leaders need to grow and transform their organizations. Consello's advisory expertise spans Corporate Advisory; M&A; Management Consulting; Talent; and Sports and Entertainment. Dedicated teams operate in each practice, led by a leadership group with deep operational experience across industries, business growth stages and market cycles and with an expansive set of global corporate relationships.
Consello's investment business, Consello Capital, identifies high-potential mid-market companies and invests capital and expertise to transform their growth.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.