Comarch im IDC MarketScape 2026 als führender Anbieter von weltweit konformen Lösungen für die elektronische Rechnungsstellung ausgezeichnet

21.09.2026

KRAKAU, Polen, 21. September 2026 /PRNewswire/ -- Comarch wurde im IDC  MarketScape: Worldwide Compliant E-Invoicing Solutions 2026 Vendor Assessment (doc #EUR154882626, September 2026) als „Leader" ausgezeichnet. Der Bericht bewertet Technologieanbieter weltweit sowohl hinsichtlich ihrer aktuellen Fähigkeiten als auch ihrer langfristigen Strategie, Unternehmen bei der Einhaltung von Vorschriften in verschiedenen Rechtsräumen zu unterstützen.

Comarch is a global software house delivering and integrating proprietary IT products. The company was founded in 1993 in Kraków, Poland and carries out projects for leading Polish and global brands in more than 100 countries on six continents. These brands include JetBlue, Heathrow Airport, TrueValue, Costa Coffee, BP, Heineken, Goodyear, Pepsi, BZ WBK (Santander Group), CitiFinancial (Citigroup), Deutsche Bank PBC, and ING Insurance.

„Unsere Mission war es schon immer, internationalen Unternehmen eine einheitliche, globale Plattform für die elektronische Rechnungsstellung zur Verfügung zu stellen. Wir sind überzeugt, dass diese Anerkennung durch den IDC MarketScape  belegt, dass wir dieses Versprechen einlösen – nämlich unseren Kunden zu ermöglichen, sich mühelos in den komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen von mehr als 70 Märkten zurechtzufinden", sagt Adam Beldzik, E-Invoicing Sector Director bei Comarch.

Comarch E-Invoicing bietet Unternehmen und Organisationen eine einheitliche, zentralisierte globale Drehscheibe, die auf einer hauseigenen Plattform basiert. Durch eine einzige Integration in ihre ERP-Infrastruktur können globale Unternehmen die Formatierung, Validierung und Weiterleitung im Rahmen komplexer gesetzlicher Vorgaben und Handelspartnernetzwerke automatisieren.

Laut der Analyse von IDC MarketScape sollte Comarch in Betracht gezogen werden von einem großen, länderübergreifenden Unternehmen, häufig mit mehrerenERP-Systemen und hohem Durchsatz im Einzelhandel, FMCG, in der Fertigung oder Logistik, das Compliance und den Austausch von Geschäftsdokumenten auf einer einzigen internen Plattform wünscht, Wert auf direkte Eigenverantwortung für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und transparente Preisgestaltung legt und die Betreuung durch lokale Partner außerhalb Europas akzeptieren kann."

Auszug aus dem 2026 IDC MarketScape herunterladen.

Informationen zum IDC MarketScape

Das IDC MarketScape -Modell zur Anbieterbewertung wurde entwickelt, um einen Überblick über die Wettbewerbsfähigkeit von Technologie- und Dienstleistungsanbietern in einem bestimmten Markt zu vermitteln. Die Studie nutzt eine strenge Bewertungsmethodik, die sowohl auf qualitativen als auch auf quantitativen Kriterien basiert und zu einer einheitlichen grafischen Darstellung der Position jedes Anbieters innerhalb eines bestimmten Marktes führt. IDC MarketScape: bietet einen klaren Rahmen, in dem die Produkt- und Dienstleistungsangebote, die Fähigkeiten und Strategien sowie die aktuellen und zukünftigen Erfolgsfaktoren der Technologieanbieter auf dem Markt aussagekräftig verglichen werden können. Das Rahmenwerk versorgt Technologiekäufer außerdem mit einer 360-Grad-Bewertung der Stärken und Schwächen bestehender und potenzieller Anbieter.

Informationen zu Comarch

Comarch ist ein europäischer Marktführer im Bereich IT-Lösungen für Unternehmen und ein Pionier neuer Technologien , der Projekte für führende Marken aus Polen und der ganzen Welt in wichtigen Wirtschaftssektoren realisiert. Das Unternehmen bietet Lösungen für die Bereiche  Kundenbindung, Kommunikation, Finanzen, Einzelhandel sowie ERP. Als „AI-first"-Unternehmen konzentriert sich Comarch darauf, neue Technologien zu nutzen, um Betriebsprozesse zu optimieren, sowie KI-gestützte Lösungen zu entwickeln, die seinen Kunden einen echten geschäftlichen Mehrwert bieten.

anna.kazarnowicz@comarch.com

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.