REDWOOD CITY, Calif., March 4, 2026 /PRNewswire/ -- Codexis, Inc. (NASDAQ: CDXS), a leading provider of enzymatic solutions for efficient and scalable therapeutics manufacturing, today announced it has entered into an agreement with an innovator pharmaceutical company to manufacture 50 grams of small interfering RNA (siRNA) using its proprietary ECO Synthesis manufacturing platform to support preclinical development of a therapeutic candidate targeting a cardiovascular indication.
Under the terms of the agreement, Codexis will produce siRNA material to support its partner's preclinical program. The engagement represents an important demonstration of the platform's ability to deliver meaningful quantities of RNA material beyond early research volumes and establishes a potential pathway to further scale-up and manufacturing, subject to program advancement.
ECO Synthesis is Codexis' proprietary technology is designed to enable efficient, scalable and high-fidelity production of complex siRNA therapeutics. As RNA therapeutics move beyond rare diseases into larger therapeutic indications, manufacturing demands increase significantly. Codexis believes its ECO Synthesis platform will address these evolving requirements by enabling efficient scale-up while maintaining product consistency.
"We are excited about this relationship as it represents an important entry point into what could become a high-volume opportunity," said Alison Moore, President and Chief Executive Officer of Codexis. "Engagements like this illustrate our path to growth as we continue to expand partnerships and position the platform for potential commercial-scale applications."
About Codexis, Inc.
Codexis® is a leading provider of enzymatic solutions for efficient and scalable therapeutics manufacturing, leveraging its proprietary CodeEvolver® technology platform to discover, develop and enhance novel, high-performance enzymes. Codexis enzymes solve real-world challenges associated with nucleic acid synthesis and small molecule pharmaceuticals manufacturing. The Company is currently employing its proprietary ECO Synthesis Manufacturing Platform to enable scaled manufacturing of RNAi therapeutics through an enzymatic route. Codexis' unique enzymes can drive improvements such as higher yields, reduced energy usage and waste generation, improved efficiency in manufacturing and greater sensitivity in genomic and diagnostic applications. For more information, visit codexis.com.
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Die vorübergehende Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Erdöl sorgt in der deutschen Politik für deutliche Irritationen. Washington hat entschieden, für 30 Tage den Verkauf von auf See befindlichem russischem Öl zu erlauben, um die Folgen stark gestiegener Energiepreise abzufedern. Aus Berlin kommt quer durch mehrere Parteien Kritik an diesem Schritt, der mitten in den anhaltenden Kampfhandlungen in der Ukraine erfolgt und gleichzeitig mit den US-Luftangriffen auf Ziele im Iran zusammenfällt.
Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Entscheidung der US-Regierung als „falsch“ und machte deutlich, dass Berlin an der bisherigen Sanktionslinie gegen Moskau festhalten will. „Wir halten es für falsch, die Sanktionen zu lockern“, sagte Merz. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reich warnte vor den finanziellen Folgen eines solchen Schrittes: Sie mache sich Sorgen, „dass wir Putins Kriegskassen nicht noch weiter füllen“. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter betonte, Russland verdiene durch zusätzliche Öleinnahmen „wieder richtig Geld“ – mit der Folge, dass die Ukraine weiter unter Druck gerate, falls es kein Gegengewicht aus dem Westen gebe.
Besonders scharf fiel die Kritik des Linken-Vorsitzenden Jan van Aken aus, der von einem „doppelt falschen Signal“ sprach. Er verwies darauf, dass US-Präsident Donald Trump selbst einen aus seiner Sicht völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führe und den Iran bombardiere, woraufhin die Ölpreise explodierten. Anschließend erlaube Washington den Verkauf russischen Öls: „Dann sagt er im Grunde genommen: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands ist uns egal. Die dürfen jetzt ihr Öl verkaufen. Was ist denn das für ein Zeichen an die Welt?“ Das signalisiere aus seiner Sicht das „Recht des Stärkeren“ – wer Macht habe, dürfe andere Länder bombardieren.
In der deutschen Debatte formiert sich zugleich Widerspruch gegen den strikten Kurs der Bundesregierung. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert einen nationalen Kurswechsel und drängt darauf, dass Deutschland – anders als bisher – wieder russisches Öl importiert. BSW-Chef Fabio De Masi argumentiert, die USA nutzten russisches Öl zur Dämpfung der Energiepreise, während Deutschland trotz explodierender Kosten darauf verzichte. Er plädiert dafür, über die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt erneut russisches Öl zu beziehen, eine Übergewinnsteuer auf Krisenprofiteure einzuführen und die Spritpreise durch eine sofortige Aussetzung der CO₂-Abgabe zu senken.
Damit prallen in Berlin zwei Linien aufeinander: Auf der einen Seite steht der Anspruch, den wirtschaftlichen Druck auf Moskau durch strikte Sanktionen aufrechtzuerhalten, auf der anderen der Wunsch nach Entlastung von Verbrauchern und Industrie in einer Phase hoher Energiepreise. Die US-Sondererlaubnis für russische Ölverkäufe dient dabei sowohl den Kritikern als auch den Befürwortern eines deutschen Kurswechsels als Argument – die einen sehen darin eine gefährliche Aufweichung der Sanktionsfront, die anderen einen Beleg dafür, dass auch enge Verbündete ihre Energiepolitik pragmatisch an den eigenen wirtschaftlichen Interessen ausrichten.