Forscher erhalten eine integrierte Grundlage aus synthetischen Daten sowie eine fortschrittliche, maßgeschneiderte Suchplattform zur Unterstützung der Erschließung und Analyse von Reaktionsdaten.
COLUMBUS, Ohio, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- CAS, ein Geschäftsbereich der American Chemical Society, gab heute eine Zusammenarbeit mit Novartis Biomedical Research bekannt, deren Schwerpunkt auf der Verbesserung des Zugangs zu Reaktionsdaten und der Unterstützung KI-gestützter Forschung liegt. Die Initiative nutzt die einzigartige Expertise von CAS bei der Kuratierung wissenschaftlicher Daten sowie wissenschaftlich ausgerichtete Technologien, um Forschern von Novartis einen integrierten, durchsuchbaren Zugriff auf firmeneigene experimentelle Reaktionsdaten sowie auf mehr als 160 Millionen von Wissenschaftlern kuratierte Reaktionen aus der maßgeblichen CAS Content Collection™ zu ermöglichen.
Wissenschaftliche Forschung generiert wertvolle Reaktionsdaten, die in einer Vielzahl von Forschungssystemen und Repositorien gespeichert sind, darunter elektronische Laborhefte, Berichte, gemeinsam genutzte Laufwerke und Partnerplattformen. Die Zusammenführung von Informationen aus diesen Quellen kann Forschern helfen, Reaktionsdaten unternehmensweit effizienter zu finden, darauf zuzugreifen und zu analysieren. Grundlage dieser Zusammenarbeit ist der Einsatz der CAS-Datentransformationsdienste über den CAS Intelligence HubSM zur Organisation und Standardisierung der umfangreichen Sammlung experimenteller Reaktionsdaten von Novartis, wodurch diese wertvollen Forschungsdatenbestände für computergestützte Forschung, maschinelles Lernen und KI-Anwendungen leichter zugänglich gemacht werden.
„Diese spannende Zusammenarbeit spiegelt die entscheidende Bedeutung einer starken wissenschaftlichen Dateninfrastruktur wider, die zusammen mit fachspezifischer Technologie und Fachkompetenz die sich heute rasant entwickelnden Arbeitsabläufe in der Wirkstoffforschung ermöglicht", sagte Tim Wahlberg, Interim-Präsident von CAS. „Wir freuen uns, unsere langjährige Beziehung zu Novartis auszubauen, um dazu beizutragen, diese Daten zu einer besser zugänglichen und wertvolleren, KI-fähigen Ressource zu machen."
Im Rahmen dieses Projekts wird CAS zudem gemeinsam mit Novartis eine maßgeschneiderte Forschungsplattform entwickeln, die auf der CAS SciFinder®-Architektur basiert. Diese Plattform soll es den Forschern von Novartis ermöglichen, ihre angereicherten internen Reaktionsdaten und CAS-Daten gleichzeitig zu durchsuchen, zu analysieren und miteinander abzugleichen. Indem diese Initiative eine seit langem bestehende Herausforderung angeht – nämlich die effiziente und umfassende gemeinsame Suche in internen und externen Daten –, legt sie zudem den Grundstein für zukünftige Funktionen der CAS-Plattform, darunter große Sprachmodelle und agentenbasierte KI.
Informationen zu CAS
CAS vernetzt das wissenschaftliche Wissen der Welt, um Durchbrüche zu beschleunigen, die das Leben verbessern. Wir sind der Partner für wissenschaftliche Datenintelligenz, der globale Innovatoren dabei unterstützt, das Potenzial der KI zu nutzen und praktische Ergebnisse zu erzielen. CAS baut die weltweit größte Sammlung von wissenschaftlich kuratierten Daten auf. Diese Grundlage untermauert unser Portfolio an wissenschaftlich fundierten Erkenntnisplattformen und lässt sich in F&E-Arbeitsabläufe integrieren, um sicherere Entscheidungen und zuverlässige Vorhersagen zu ermöglichen. Als Pionier an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlichen Daten und KI-gestützter Forschung versetzt CAS führende Unternehmen in den Bereichen Biowissenschaften, Chemie und Materialwissenschaften in die Lage, mit einzigartigen Fähigkeiten und Fachkenntnissen transformative Innovationen zu erzielen. CAS ist ein Geschäftsbereich der American Chemical Society. Besuchen Sie uns auf cas.org.
Medienkontakte
Peter Carlton
Leitender Kommunikationsmanager, CAS
CAS-PR@cas.org
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.