MINNEAPOLIS und DÜSSELDORF, Deutschland, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Bio-Techne (NASDAQ: TECH), ein weltweit tätiger Anbieter von Life-Science-Tools, Reagenzien und Diagnostikprodukten, hat heute das neue Customer Experience Centre in Düsseldorf eröffnet. Als regionaler Hub soll es europäischen Kunden einen noch direkteren Zugang zu den neuesten Innovationen und der wissenschaftlichen Expertise von Bio-Techne ermöglichen.
Das Customer Experience Centre richtet sich an Forschende, biopharmazeutische und biotechnologische Unternehmen sowie klinische Labore. Vor Ort können sie integrierte Technologien und Workflows unter praxisnahen Bedingungen erleben und testen. So unterstützt die Einrichtung Forschungs- und Entwicklungsprozesse und trägt dazu bei, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in klinische Anwendungen zu beschleunigen.
Mit Düsseldorf hat Bio-Techne einen Standort in einer bedeutenden europäischen Forschungs- und Innovationsregion gewählt. Das neue Centre bringt Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Kontakt mit den Technologien und Lösungen des Unternehmens. Es steht auch Organisationen aus der gesamten EMEA-Region – Europa, Naher Osten und Afrika – offen.
Das Centre präsentiert integrierte Workflows an einem Ort. Forschende können hier Technologien evaluieren, praktische Erfahrungen sammeln und Ansätze entwickeln, die wissenschaftliche Entdeckungen voranbringen und Behandlungsergebnisse verbessern. Die Vorführungen und interaktiven Lernformate decken die Bereiche Proteinbiologie, Spatial Biology, Zelltherapie, molekulare Diagnostik und analytische Instrumentierung ab.
Darüber hinaus soll sich der Standort zu einem regionalen Zentrum für Weiterbildung, Wissenstransfer und Zusammenarbeit entwickeln. Geplant sind Workshops, Fachveranstaltungen und technische Trainings. Gleichzeitig will Bio-Techne die Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungsinstituten und jungen Biotechnologieunternehmen in der Region weiter ausbauen.
„Der direkte Zugang zu den Technologien, Arbeitsabläufen und der wissenschaftlichen Expertise von Bio-Techne an einem Ort ist für Forschende wie uns eine spannende Perspektive", sagt Prof. Dr. Jörg Wischhusen, Universitätsklinikum Würzburg, wissenschaftlicher Gründer von CatalYm und Mitbegründer von Toleris Biotherapeutics. „Die Möglichkeit, Technologien aus erster Hand zu bewerten und komplette Arbeitsabläufe in der Praxis zu erleben, dürfte dazu beitragen, schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen, die Forschung und Entwicklung vorantreiben können."
„Forschende brauchen zunehmend Partner, die dabei helfen, eine Brücke zwischen Entdeckung, translationaler Forschung und klinischer Anwendung zu schlagen", sagt Frank Splettstoesser, Experimentelle Anästhesiologie AG Frede, Universitätsklinikum Bonn. „Das Customer Experience Centre in Düsseldorf schafft einen Ort, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler voneinander lernen, sich austauschen und innovative Lösungsansätze für komplexe biologische Fragestellungen kennenlernen können. Damit unterstreicht Bio-Techne sein Engagement für exzellente Forschung in Europa."
„Die Eröffnung unseres Customer Experience Centres in Düsseldorf steht für eine bedeutende Investition in die wissenschaftliche Gemeinschaft in ganz Europa", sagt Kim Kelderman, Präsident und CEO von Bio-Techne. „Wir wollen Forschenden und klinisch tätigen Fachkräften die Technologien, Werkzeuge und das Know-how an die Hand geben, mit denen sie komplexe biologische Fragen beantworten und zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit beitragen können. In Düsseldorf schaffen wir einen Ort, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innovative Methoden selbst erleben, mit uns zusammenarbeiten und integrierte Workflows bewerten. So wollen wir helfen, den Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis bis zur praktischen Anwendung zu verkürzen."
Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erklärt: „Die Investition von Bio-Techne ist ein starkes Signal für Düsseldorf als Standort für Life Sciences und die internationale Wirtschaft. Wir freuen uns über die weitere Expansion des Unternehmens und das langfristige Engagement in Nordrhein-Westfalen und unserer Stadt. Sie stärkt unser Life-Sciences-Ökosystem und schafft ein Umfeld für die Zusammenarbeit von Forschung, Institutionen und Unternehmen."
Mit dem neuen Standort setzt Bio-Techne auf nachhaltiges Wachstum und ein langfristiges Engagement in Europa. Das Customer Experience Centre befindet sich in einem modernisierten Gebäude mit energieeffizienter Ausstattung. Durch seine zentrale Lage ist der Standort für Kunden aus Deutschland und anderen europäischen Märkten gut erreichbar. Zugleich bietet er Raum für eine weitere Expansion in der Zukunft.
Das Customer Experience Centre in Düsseldorf bündelt Innovation, Fachwissen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit an einem Standort. Damit unterstreicht Bio-Techne sein Anliegen, Forschende mit den Werkzeugen und Technologien zu versorgen, die sie benötigen: für bessere Ergebnisse und neue Impulse in Life Sciences und Gesundheitsversorgung.
ÜBER BIO-TECHNE
Bio-Techne Corporation (NASDAQ: TECH) ist ein globales Life-Sciences-Unternehmen mit Hauptsitz in Minnesota und blickt auf 50 Jahre Erfahrung in der Unterstützung wissenschaftlicher und diagnostischer Communitys bei der Suche nach besseren Antworten zurück. Das Unternehmen bietet hochwertige Reagenzien, analytische Instrumente und Lösungen für die Präzisionsdiagnostik.
Das Portfolio ist in drei kundenorientierte Marken gegliedert: R&D Systems™, Bio-Techne Spatial™ und Bio-Techne Diagnostics™. Sie bilden den wissenschaftlichen Weg von der Grundlagenforschung über die translationale Forschung bis hin zur klinischen Entscheidungsfindung ab.
Bio-Techne ist an 34 Standorten weltweit tätig und beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2026 erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar. Die mehr als 500.000 Produkte von Bio-Techne werden weltweit von akademischen Forschungseinrichtungen, biopharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen sowie klinisch-diagnostischen Laboren eingesetzt.
Weitere Informationen zu Bio-Techne und seinen Marken finden Sie unter www.bio-techne.com sowie auf LinkedIn, X und YouTube
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.