ABU DHABI, VAE und NEW YORK, 26. Mai 2026 /PRNewswire/ -- AppliedAI und McKinsey & Company haben ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben, um regulierten Unternehmen dabei zu helfen, ihre Mid- und Back-Office-Abläufe mithilfe von agentischer KI neu zu gestalten. Die Partnerschaft verbindet die umfassenden Transformationskompetenzen von McKinsey, einschließlich der technischen Expertise von QuantumBlack, mit Opus, der Plattform für agentenbasierte Prozessausführung von AppliedAI. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf regulierten Branchen und Geschäftsprozessen.

Eine Studie von McKinsey zeigt, dass 62 Prozent der Unternehmen mit KI-Agenten experimentieren, jedoch nur 23 Prozent ein agentenbasiertes System in ihrem Unternehmen flächendeckend eingeführt haben. Der Engpass liegt nicht mehr in der Leistungsfähigkeit der Modelle. Die Herausforderung liegt in der Umsetzung: die Fähigkeit, die Modellleistung in kontrollierte, überprüfbare und produktionsreife Arbeitsabläufe zu übersetzen, die den regulatorischen Anforderungen genügen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und den Weg von der Transformationsstrategie bis zum operativen Arbeitsablauf von Monaten auf Wochen zu verkürzen.
Opus ermöglicht es Unternehmen, agentenbasierte Workflows zu identifizieren, zu erstellen, auszuführen, zu optimieren und zu steuern – und zwar mithilfe einer persistenten Speicher-Ebene für Unternehmen, die jede Bereitstellung in kumulierte institutionelle Intelligenz umwandelt. Die Plattform ist modellunabhängig, koordiniert die Arbeitsabläufe über bestehende Unternehmenssysteme hinweg und ist so konzipiert, dass nicht nur technische Teams, sondern auch geschäftliche Entscheidungsträger die Workflows, die ihre Betriebsabläufe steuern, selbst verwalten und weiterentwickeln können. Dies spiegelt einen allgemeinen Trend wider, KI-Fähigkeiten in die Hände derjenigen zu legen, die am nächsten am Geschehen sind.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die Branchen- und Change-Management-Kompetenzen von McKinsey sowie die technische Expertise von Quantum Black mit den Fähigkeiten von Opus kombiniert, um Kunden dabei zu unterstützen, agentenbasierte Unternehmensabläufe zügig neu zu konzipieren und einzuführen. McKinsey übernimmt bei dieser Zusammenarbeit die Identifizierung und Neugestaltung von Arbeitsabläufen mit hohem Reibungsverlust, bindet geschäftliche und technische Stakeholder auf neue Weise mithilfe von Opus ein und integriert die für den skalierbaren Betrieb agentischer Systeme erforderlichen Änderungen an Governance- und Betriebsmodellen. AppliedAI stellt die Plattform bereit, auf der diese neu konzipierten Arbeitsabläufe entwickelt, implementiert und kontinuierlich verbessert werden. Das kombinierte Angebot soll die Amortisationszeit verkürzen und die Rentabilität der Transformation von agentenbasierten Prozessen steigern.
„Unsere Zusammenarbeit mit AppliedAI adressiert den Bedarf an einer agentenbasierten Lösung für Mid- und Back-Office-Workflows. Zudem werden neue Tools eingeführt, die die KI-Roadmap von Unternehmen unterstützen, Geschäftsanforderungen zügig ermitteln und Arbeitsabläufe neu gestalten, um unsere Bemühungen im Bereich der KI voranzutreiben. Auf diese Weise steht unseren Kunden ein geregelter, überprüfbarer Weg von der Transformationsstrategie bis zum operativen Arbeitsablauf offen, und zwar innerhalb von Wochen statt Monaten", sagt Ben Ellencweig, globaler Leiter für QuantumBlack-Partnerschaften und -Allianzen bei McKinsey & Company.
Nachgewiesene Wirkung
Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit einem führenden europäischen Chemieunternehmen, das strengen regulatorischen Auflagen unterliegt, nutzten McKinsey und AppliedAI Opus, um einen Lieferanten-Onboarding-Prozess zu optimieren, der zuvor manuell, langsam und fehleranfällig war. Die Daten waren zudem über verschiedene Systeme verteilt, und der Fortschritt hing von wiederholten Nachfassaktionen ab. Durch die Automatisierung der Datenerfassung, der Compliance-Prüfungen und der Kommunikation mit den Vertragspartnern wurden im Rahmen dieser gemeinsamen Initiative folgende Ergebnisse erzielt:
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, dieses Modell in großem Maßstab in allen regulierten Branchen zu wiederholen: e Arbeitsabläufe zu identifizieren, bei denen Reibungsverluste die höchsten Kosten verursachen, diese gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen, die sie leiten, neu zu konzipieren und regulierte, agentenbasierte Prozesse zügig in der Produktion einzuführen.
„Unternehmen geben weltweit Billionen für Aufgaben aus, die zwar notwendig, aber rein verfahrenstechnischer Natur sind. Wir haben Opus von Grund auf für das agentische Unternehmen entwickelt und damit jahrzehntelanges Prozesswissen, das in Dokumenten, im kollektiven Gedächtnis und in Altsystemen verborgen war, innerhalb weniger Minuten in geregelte, produktionsreife Arbeitsabläufe umgewandelt. Durch die Partnerschaft mit McKinsey können wir diese Neukonzeption in regulierten Branchen in dem Umfang umsetzen, den sie tatsächlich benötigen – von Finanzdienstleistern in New York und London über Industrieunternehmen in Frankfurt bis hin zu staatlichen Programmen am Golf."
- Arya Bolurfrushan, Gründer und Geschäftsführer, AppliedAI
„KI-Transformationen werden oft mit großen Ambitionen in Angriff genommen. Doch Ambitionen ohne Umsetzung führen zu Frustration, nicht zu Mehrwert. Diese Zusammenarbeit bietet genau das, was unsere Kunden verlangen: eine Möglichkeit, ihre Betriebsabläufe mithilfe einer KI neu zu gestalten, die kontrollierbar, überprüfbar und schnell ist. Sie verankert KI in der Gewinn- und Verlustrechnung der Unternehmen."
- Abdellah Iftahy, Senior Partner bei McKinsey & Company; Leiter des Bereichs Business Building für die Region EEMA, Naher Osten
Informationen zu AppliedAI
AppliedAI ist ein führendes Unternehmen im Bereich KI in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein weltweit tätiger Anbieter von Unternehmens-KI, der Opus entwickelt – die Agentic Process Execution (APX)-Plattform, mit der regulierte Unternehmen kontrollierte agentische Arbeitsabläufe identifizieren, erstellen, ausführen und optimieren können. AppliedAI hat seinen Hauptsitz in Abu Dhabi und betreut Kunden in Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen Osten und Asien. Erfahren Sie mehr unter opus.com.
Informationen zu McKinsey & Company
McKinsey ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die Organisationen dabei hilft, nachhaltiges und integratives Wachstum zu beschleunigen. Wir arbeiten mit Kunden aus dem privaten, öffentlichen und sozialen Sektor zusammen, um komplexe Probleme zu lösen und positive Veränderungen für alle Beteiligten zu schaffen. Wir kombinieren kühne Strategien und transformative Technologien, um Unternehmen dabei zu helfen, nachhaltiger zu innovieren, ihre Leistung dauerhaft zu steigern und Belegschaften aufzubauen, die in dieser und der nächsten Generation erfolgreich sein werden. Besuchen Sie www.mckinsey.com für weitere Informationen.
McKinsey hat ein finanzielles Interesse im Zusammenhang mit der Performance von AppliedAI. Diese Pressemitteilung dient ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar und darf in keiner Weise als solche herangezogen werden; ebenso wenig handelt es sich um ein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Anteilen an einem Unternehmen der AppliedAI-Unternehmensgruppe.
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.
Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.
Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.
Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.