SEOUL, South Korea, Oct. 7, 2026 /PRNewswire/ -- Amorepacific presented its latest skin science and consumer research powered by AI and digital technologies at the International Federation of Societies of Cosmetic Chemists (IFSCC) Congress 2026, the world's largest cosmetics science conference.

Bringing together leading cosmetics scientists from around the world, this year's IFSCC Congress was held in Perth, Australia, from September 28 to October 1 under the theme "Solving the Sustainable Beauty Equation." Through nine studies spanning skin aging prediction, digital sensory quantification, and global consumer research, Amorepacific demonstrated how beauty research is evolving toward prediction, quantification, and data-driven consumer understanding.
Researcher Eun-Jeong Choi of Amorepacific R&I Center presented "Skin Aging in the Era of Global Boiling: Deep Learning-Guided Transcriptomic Signatures of Heat-Accelerated Aging." Building on over 20 years of research on the effects of heat on the skin and heat-induced aging, the study integrated transcriptomic analysis with deep learning technologies. The research enabled prediction of skin aging progression and ingredient efficacy, identified ingredients that help restore age-related skin damage, and confirmed their benefits in addressing age-related skin changes. The findings establish a foundation for skin longevity research, enabling more precise prediction of skin responses to environmental change. The study was named one of the Top 10 Podium Fundamental Research Award honorees.
Researcher Jeong Yu Lee of Amorepacific R&I Center presented "Electroluminescent Visualization of Skin Hydrodynamics for Digital Sensory Quantification." The study introduced a technology that visualizes moisture distribution and movement on the skin in real time during product application, while measuring subtle electrical changes to quantify interactions between the skin and formulations. The results showed a strong correlation with consumer sensory evaluations, demonstrating the potential to objectively assess product experiences by translating skin phenomena into measurable data. The study was selected as one of the Top 10 Podium Applied Research Award honorees.
Researcher Jinseob Shin of Amorepacific's Americas R&I Center presented "AI-Based Consumer Research on Barrier-Repair Moisturizers for Sensitive Skin." The study compared dermocosmetic products among consumers in Brazil and Mexico, using AI-based video interview analysis to examine user experiences and preference drivers for sensitive-skin moisturizers. Fast absorption, lightweight texture, and skin barrier benefits were identified as key drivers of consumer preference, demonstrating a new approach to consumer research that combines AI-powered analysis of real consumer experiences with expressed perceptions.
Brian Byung-Fhy Suh, CTO and Head of Amorepacific R&I Center, said, "Amorepacific sought to demonstrate new possibilities in skin science by integrating AI and digital technologies. In our commitment to Holistic Longevity solutions that support healthy skin over time and across changing environmental conditions, we will continue advancing the research in prediction, quantification, and data-driven consumer understanding through hybrid technologies that combine our skin science expertise with AI and digital innovation."
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.