US-Präsident Donald Trump interveniert in das noch nicht entschiedene Rennen um einen Sitz im US-Senat in Alaska. Auf der Plattform Truth Social forderte der 80-Jährige, dass Stimmen, die für Dan J. Sullivan abgegeben wurden, dem republikanischen Amtsinhaber Dan S. Sullivan zugerechnet werden sollen. Trump betonte, diese Stimmen müssten sofort an den „ECHTEN“ Dan Sullivan gehen, um den Wahlergebnis zu korrigieren.

Hintergrund der Forderung ist der Vorwurf der Republikaner, dass Dan J. Sullivan gezielt auf den Stimmzettel gesetzt worden sei. Ziel dieser Strategie sei es gewesen, den Amtsinhaber Dan S. Sullivan durch eine Verwechslungsgefahr Stimmen kosten zu lassen. Während die Republikaner den Demokraten diese Taktik vorwerfen, weisen die Demokraten diese Anschuldigungen entschieden zurück.

Die aktuelle Lage in Alaska ist äußerst angespannt, da die Differenz zwischen den Kandidaten minimal ist. Laut Angaben der Nachrichtenagentur AP liegt die Demokratin Mary Peltola derzeit nur 0,3 Prozentpunkte vor dem Amtsinhaber Sullivan. Der namensgleiche Konkurrent Dan J. Sullivan, den Trump als „falsch“ bezeichnet, hält derzeit einen Anteil von 1,7 Prozent der Stimmen.

Die Auszählung in Alaska verzögert sich aufgrund der vielen abgelegenen Gebiete im nördlichsten Bundesstaat und kann noch mehrere Tage dauern. Insgesamt stehen die Republikaner schlecht da, da die Demokraten bereits 54 von 100 Sitzen im Senat gesichert haben. Neben Alaska ist in Mississippi ein weiterer Sitz noch ungeklärt, wo der demokratische Kandidat ebenfalls eine hauchdünne Führung hält.